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Frankreich

Busunglück mit deutschen Schülern - Zwei Tote

Paris - Beim Unfall eines Reisebusses mit 51 deutschen Schülern aus dem Raum Köln sind in der Nacht zum Samstag in Frankreich beide Busfahrer ums Leben gekommen.

Zwei Begleiterinnen und zwei Jugendliche wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht, wie die Rettungskräfte mitteilten. Nach Behördenangaben fuhr der Bus aus noch ungeklärter Ursache auf der Autobahn bei Fleurville in Zentralfrankreich auf einen Lastwagen auf.

Demnach war der Bus der Gesellschaft Bischoff Touristik auf dem Weg an die spanische Costa Brava, als er kurz nach Mitternacht auf der A6 verunglückte. An Bord waren 51 Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren. Die 49 unversehrten Passagiere wurden für die Nacht in einer Halle in Fleurville einquartiert, wo das Rote Kreuz Feldbetten aufstellte. 50 Rettungskräfte und Feuerwehrleute waren zum Unfallort entsandt worden, auch Seelsorger sollten mithilfe eines Übersetzers die Überlebenden betreuen. Das deutsche Konsulat in Lyon schickte ebenfalls Vertreter an den Unglücksort. Der Präfektur zufolge wollten einige Familien ihre Kinder vom Unfallort abholen.

Zunächst hatte es geheißen, ein Busfahrer und eine Begleiterin seien ums Leben gekommen, später korrigierte die Präfektur ihre Angaben. Obwohl der Bus nicht umkippte und auch kein Feuer fing, seien zwei Passagiere schwer verletzt worden, sagte ein Sprecher. Eine Ermittlung soll die Unglücksursache klären.

"Wir können uns den Unfall nicht erklären", hieß es in einer Mitteilung von Bischoff Touristik. Das Fahrzeug sei erst drei Jahre alt und habe im Juli eine Sicherheitsprüfung durchlaufen. Der Bus sei auf dem "neuen Stand der Technik" und auch vorschriftsmäßig mit zwei Fahrern besetzt gewesen, die als "äußerst gewissenhaft" bekannt seien. Einer von ihnen arbeite schon seit mehr als 20 Jahren für das Unternehmen.

AFP

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