Ostbahnhof ist für S-Bahnen wieder frei – noch immer herrscht Chaos

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Frannzösische Kampfjets der Typen "Mirage" (Bild) und Rafale haben libysche Stellungen bombadiert.

Französische Jets bombardieren libysche Stellungen

Paris - Französische Kampfjets vom Typ Rafale und Mirage haben eine libysche Militärstellung “250 Kilometer südlich der Küste“ mit Lenkwaffen bombardiert. Ziel war ein Luftwaffen-Stützpunkt. 

Das Ziel des Angriffs habe 250 Kilometer von der Küste entfernt gelegen, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Thierry Burkhard. Weitere Details zu dem Luftangriff gab er nicht bekannt. Er erklärte lediglich, Experten würden die von französischen Kampfflugzeugen angerichteten Schäden auswerten. Libyen verfügt über mindestens zwei Luftwaffenbasen im Hinterland.

Die französische Luftwaffe hatte in den vergangenen 24 Stunden 30 Flugzeuge im libyschen Luftraum. Frankreich hatte am Samstag die ersten Bomben auf libysche Ziele abgeworfen und damit die Militäroperation gegen die Truppen des libyschen Machthabers Muammar al Gaddafi eröffnet.

In Adschabija im Osten Libyens herrscht nach wie vor eine militärische Pattsituation zwischen den Gaddafi-treuen Regierungstruppen und den Rebellen. Seit mehr als einer Woche kontrollieren die Aufständischen das Zentrum der Stadt, sie sind jedoch immer wieder Artillerieattacken der regulären Streitkräfte ausgesetzt. Zahlreiche Einwohner seien bereits geflohen. Sie berichteten, dass die Strom- und Wasserversorgung in Adschabija unterbrochen sei. Im Westen soll es Verhandlungen zwischen den Streitkräften und Vertretern der dort beheimateten Stämme über einen Waffenstillstand geben, hieß es.

Der französische Außenminister Alain Juppé geht davon aus, dass der Libyen-Einsatz noch Wochen dauern könnte. Gegenüber Journalisten sagte Juppé in Paris, er hoffe, dass die Operation in dem nordafrikanischen Land anderen autokratischen Regimes eine Warnung sei. Dabei nannte er ausdrücklich Syrien und Saudi-Arabien.

dpa

Rebellen in Libyen: Sie kämpfen gegen Gaddafi

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