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Eine Eichhörnchenfigur aus Keramik wurde in Helen Ann Williams Händen zur Waffe.

Er kam ohne Bier wieder 

Frau sticht Mann mit Eichhörnchen nieder

Charleston - Am Weihnachtsabend schickte eine Frau aus dem US-Bundesstaat South Carolina ihren Mann zum Bierholen, doch alle Geschäfte hatten bereits geschlossen. Da rastete die 44-Jährige aus.

Helen Ann Williams liebt Kitsch. Die Frau aus Charleston im US-Bundesstaat South Carolina sammelt kleine Keramikfiguren, sie stehen überall in ihrem Haus. Dieses an sich völlig harmlose Hobby wurde jedoch für ihren Mann zu Weihnachten zur tödlichen Bedrohung, berichtet das Online-Portal Gawker.

Weit nach Mitternacht am vergangenen Mittwoch hatte die 44-Jährige noch Lust auf ein Bier, also schickte sie ihren Gatten zum Einkaufen. Doch zu dieser späten Stunde am Weihnachtsfest hatten alle Läden bereits geschlossen. Der Mann kehrte also mit leeren Händen heim und berichtete seiner Angetrauten während er sich ein Brot schmierte von seinem Misserfolg. Die 44-Jährige geriet darauf so in Wut, dass sie sich die Keramikfigur eines niedlichen kleinen Eichhörnchens griff und sie dem Pechvogel mit aller Gewalt auf den Kopf schlug. Damit nicht genug, wurde das künstliche Nagetier in ihrer Hand zur Stichwaffe, die Helen Ann Williams in Schulter und Bauch des Mannes versenkte.

Die herbeigerufene Polizei fand den Mann blutüberströmt am Boden liegen. Helen Ann Williams erzählte den Beamten, er sei gestolpert und gefallen, doch das Blut an ihrer Kleidung und ihren Händen konnte sie nicht erklären. An einen Eichhörnchen-Unfall mochten die Polizisten nicht recht glauben und verhafteten die durstige Kitsch-Sammlerin, während sich die Ärzte im Krankenhaus um die Verletzungen des erfolglosen Bierholers kümmerten. Die 44-Jährige sieht im Gefängnis von Charleston County einer Anklage wegen häuslicher Gewalt entgegen.

hn

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