Frau geht mit totem Baby einkaufen

Chicago - Grausiges Verbrechen in den USA: Eine junge Mutter soll ihren drei Monate alten Sohn getötet und die Babyleiche dann mit in den Supermarkt getragen haben.

Die 20-Jährige sei betrunken gewesen, als sie ihr schreiendes Baby erstickte, zitierte die “Chicago Sun Times“ am Donnerstag die Staatsanwaltschaft. Am Morgen darauf habe sie das Kind angezogen und mit zum Einkaufen genommen. Eine Nachbarin, bei der die 20-Jährige aus Chicago nach dem Shoppen vorbeischaute, sah Blutspuren auf dem Tragegurt und rief die Polizei, berichtete die Zeitung weiter.

Ärzte im Krankenhaus stellten fest, dass der kleine Junge bereits 8 bis 14 Stunden zuvor gestorben war. Nach Angaben der “Chicago Sun Times“ liegt die Tat etwa eine Woche zurück. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hatte die junge Frau mit Freunden kräftig Wodka gebechert. Als ihr drei Monate alter Säugling keine Ruhe geben wollte, schlug sie erst auf ihn ein und erstickte ihn schließlich.

Offenbar war der 20-Jährigen am kommenden Tag klar, was sie getan hatte: Sie öffnete nicht, als der Vater des Kleinen seinen Sohn abholen wollte, schrieb die Zeitung. Die Frau muss sich nun wegen Kindsmordes verantworten.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Chinesisches Raumlabor stürzt ab: Warnung vor Trümmern
Seit mehr als einem Jahr kreist "Tiangong 1" unkontrolliert um die Erde und verliert an Höhe. Nicht alle Teile werden wohl beim Wiedereintritt in die Atmosphäre …
Chinesisches Raumlabor stürzt ab: Warnung vor Trümmern
Zwölf Jahre Haft für Falschfahrer auf der Autobahn
Für einen Falschfahrer-Unfall mit zwei Toten hat das Landgericht Aachen einen Mann zu zwölf Jahren Haft verurteilt.
Zwölf Jahre Haft für Falschfahrer auf der Autobahn
Sturm "Ophelia" erreicht Schottland
In Irland kostete "Ophelia" drei Menschen das Leben. Es herrschte Chaos, Hunderttausende wurden von der Stromversorgung abgeschnitten. Es könnte Tage dauern, bis die …
Sturm "Ophelia" erreicht Schottland
Aldi Nord ruft Salami wegen Salmonellen zurück
Keime in der Wurst: Wegen Salmonellen muss ein Unternehmen aus Bayern auch eine zweite Charge Salami zurückrufen. Aus dem Handel sei die Ware bereits entfernt worden.
Aldi Nord ruft Salami wegen Salmonellen zurück

Kommentare