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Wanda K. klammerte sich 20 Minuten an die Eisenbahnbrücke. Dann wurde sie gerettet.

Missgeschick aus Bequemlichkeit

Frau in Pink hängt 20 Minuten an Brücke

Fort Lauderdale - Normalerweise fahren hier nur Züge über den New River in Florida. Doch plötzlich hing eine Frau in Pink an der hochgeklappten Eisenbahnbrücke. So kam sie in die missliche Lage:

Wanda K. kam gerade von einem Marsch, der auf die Risiken von Brustkrebs aufmerksam machen sollte, berichten unter anderem die "Huffington Post" und die "Daily Mail". Die Erschöpfte wollte eine kleine Abkürzung nach Hause nehmen und betrat eine Eisenbahnbrücke, die sich über den New River spannt. Von den Betreten-verboten-Schildern ließ sich die 55-Jährige ebenso wenig abhalten wie von dem warnenden Bimmeln einer Glocke. Wanda hatte fast die Brückenmitte erreicht, als sich der Koloss aus Holz und Stahl plötzlich in Bewegung setzte und senkrecht nach oben klappte. In Todesangst klammerte sich Wanda K. an die Schwellen zwischen den Gleisen und wurde in sieben Meter Höhe gezogen.

Für die Passanten gab die Frau nicht nur wegen ihres panischen Gesichtsausdrucks ein spannendes Fotomotiv ab, wegen ihrer pinkfarbenen Kleidung, die sie im Zeichen des Brustkrebses trug, war sie in ihrer exponierten Lage schon von Weitem zu sehen.

Nach 20 Minuten befreite die örtliche Feuerwehr die Arme mit einer Leiter aus der gefährlichen Situation. Demnächst wird ihr wohl ein Bußgeldbescheid ins Haus flattern. Bei der nächste Überquerung des New River wird Wanda K. hoffentlich ein paar Schritte mehr in Kauf nehmen und die Fußgängerbrücke benutzen.

bea

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