Irre Tat in Madrid

Frau wirft Neugeborenes aus dem Küchenfenster

Madrid - Eine Frau in Spanien hat an Heiligabend heimlich ein Kind entbunden und es anschließend aus dem Fenster geworfen

Der kleine Junge sei nach dem Sturz ins Krankenhaus gebracht worden, sein Zustand sei ernst, teilte ein Polizeisprecher am Freitag mit. Die 35-jährige Mutter, die in der Hauptstadt Madrid bei ihren Eltern lebt, hatte ihre Schwangerschaft den Angaben zufolge geheim gehalten. Sie wurde wegen Mordversuchs festgenommen.

Nach der Entbindung ihres Kindes am frühen Dienstagmorgen hatte die Frau laut Polizei selbst die Nabelschnur durchgetrennt, das Neugeborene in eine Jeans gewickelt und es aus dem Küchenfenster gut zwei Meter tief in einen Innenhof geworfen. Kurz darauf setzten bei der Frau starke Blutungen ein, so dass sie ihre Eltern bat, sie ins Krankenhaus zu bringen. Erst danach habe die Mutter der Frau beim Blick aus dem Küchenfenster das Baby bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert.

Die zwei Polizisten, die zuerst eintrafen, fanden ein in Decken gewickeltes Neugeborenes mit Herz- und Atemstillstand vor. Es gelang ihnen, das unterkühlte Kind wiederzubeleben und ins Krankenhaus zu bringen.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Rückruf bei Aldi - Glassplitter in Champignons
Wegen möglicher Glassplitter ruft der Mülheimer Lebensmittelhersteller Clama einen Teil seiner Champignons im Glas zurück.
Rückruf bei Aldi - Glassplitter in Champignons
Sternschnuppen im Oktober 2017: So sehen Sie die Orioniden heute Nacht
Sternschnuppen im Oktober 2017: Heute Nacht sind am Himmel über Deutschland Orioniden zu sehen. Hier finden Sie alle Infos zum Sternschnuppen-Regen.
Sternschnuppen im Oktober 2017: So sehen Sie die Orioniden heute Nacht
Mann taucht aus Wasser auf - und wird durch „Köpfer“ von 7,5-Meter-Turm getötet
Der eine sprang aus 7,5 Metern Höhe kopfüber ins Wasser, der andere tauchte dort gerade auf - und starb später an seinen Verletzungen. Haben der Bademeister und der …
Mann taucht aus Wasser auf - und wird durch „Köpfer“ von 7,5-Meter-Turm getötet
Bei der „Höhle der Löwen“ rausgeflogen: Jetzt sind diese Brüder Multi-Millionäre
Als sie ihre Mathe-App entwickelten, gingen die Berliner Brüder Maxim und Raphael Nitsche noch zur Schule. Nun sind sie Anfang 20 und steigen ins internationale …
Bei der „Höhle der Löwen“ rausgeflogen: Jetzt sind diese Brüder Multi-Millionäre

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion