+
Als Gemma P. aus England eine Banane schälen wollte, quollen mehrere hundert Baby-Spinnen einer besonders giftigen Art heraus (Symbolbild).

Sie schwebten in größter Gefahr

Frau schält Banane - und muss dann aus ihrem Haus flüchten

  • schließen

Stanley - Als Gemma P. aus England eine Banane schälen wollte, quollen mehrere hundert Baby-Spinnen einer besonders giftigen Art heraus. Die junge Mutter musste aus ihrem Haus fliehen.

Die Story, die Gemma P. aus Stanley in Durham/ England zu erzählen hat, gleicht einem Horrormärchen. Die 30-Jährige hatte in einem Supermarkt einen Bund Bananen gekauft.

Als sie am nächsten Tag vom Sport nach Hause kam, ging sie als erstes nach oben, um nach ihrem kleinen Sohn zu sehen, der schon schlief. Auf dem Weg zur Treppe nahm sie sich eine Banane aus der Küche mit. Dann der Schock.

Als Gemma die Banane schälte, quollen hunderte winzig kleiner Baby-Spinnen aus einem geplatzten Kokon am oberen Ende der Frucht, berichten die britische „Sun“ und die „Dailymail“.

„Ich bin ausgeflippt, habe geschrien und versucht, so viele wie möglich zu töten. Einige sind in den Pyjama von meinem kleinen Sohn Leo gekrabbelt. Ich hab ihn geschnappt und 999 angerufen. Ich wusste ja zu diesem Zeitpunkt noch nicht, wie gefährlich die Spinnen sind“, so Gemma gegenüber der Zeitung.

Schließlich wurde ein Kammerjäger zu Gemma geschickt, der das komplette Haus absprühte. Die Spinnen wurden als Babys der brasilianischen Wanderspinne identifiziert. Diese können eine Bein-Spannweite von 15 Zentimetern erreichen und ihr Biss kann einen Erwachsenen Menschen innerhalb von zwei Stunden töten. Ein Kleinkind hätte somit kaum eine Chance zu überleben.

In Gemmas Haus wurde kein Muttertier gefunden. Es ist davon auszugehen, dass Gemma nur den Kokon mit den Baby-Spinnen mit ins Haus brachte. Dennoch ist die junge Mutter immer noch voller Sorge. „Wenn ich mich anziehe suche ich meine Klamotten noch immer nach Spinnen ab.“

Supermarkt gibt Entwarnung

Der Supermarkt in dem Gemma das Obst kaufte reagierte wenig verständnisvoll auf die Klage der 30-Jährigen. Laut „Dailymail“ bot man ihr lediglich einen 50 Pfund Gutschein, um die Tage überbrücken zu können, in denen sie wegen der Chemikalien nicht ins Haus durfte. Gemma ist sehr enttäuscht von der Reaktion des Supermarktes.

Später sagte jedoch ein Sprecher der Kette: „Wir verkaufen jedes Jahr Milliarden von Bananen, die alle genauestens untersucht werden, bevor man sie nach Großbritannien schickt. Solche Fälle sind extrem selten. Wir können verstehen, wie schlimm dieser Vorfall für Miss P. gewesen sein muss und wir sind in Kontakt mit ihr, um eine Lösung zu finden. Dennoch möchten wir unsere Kunden darauf aufmerksam machen, dass die Chance eine solche Spinne zu entdecken sehr gering ist und die Wahrscheinlichkeit, dass eine ausgewachsene Spinne den Transport und Klimawandel überlebt ebenfalls.“

kah

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Jaguar bricht aus Zoo aus und richtet Blutbad an
Für rund eine Stunde ist ein ausgewachsener Jaguar in New Orleans aus seinem Gehege ausgebrochen. Genug Zeit für das Raubtier, um ein regelrechtes Massaker anzurichten.
Jaguar bricht aus Zoo aus und richtet Blutbad an
Polizei stoppt Ford Mustang: Ein Detail war selbst erfahrenen Beamten zu heftig
Die Polizei Frankfurt stoppt einen Ford Mustang: Ein Tuning-Detail war selbst erfahrenen Beamten zu heftig.
Polizei stoppt Ford Mustang: Ein Detail war selbst erfahrenen Beamten zu heftig
Polizei wird zu Einsatz mit riesigem Greifvogel gerufen - So sieht das wilde Tier aus
Die Polizei wird zu einem Einsatz mit einem riesigen Greifvogel gerufen - Jetzt haben die Beamten die Fotos des ungewöhnlichen Notrufs veröffentlicht.
Polizei wird zu Einsatz mit riesigem Greifvogel gerufen - So sieht das wilde Tier aus
Indonesien: Dorfbewohner schlachten 292 Krokodile ab
Ein Mann wird von einem Krokodil getötet. Aus Rache schlachten die Dorfbewohner Hunderte Krokodile ab. Nun ermittelt die Polizei, wer Schuld an dem Massaker hat.
Indonesien: Dorfbewohner schlachten 292 Krokodile ab

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.