Plötzlich gab der Boden nach

Frau versinkt beim Wäscheaufhängen in Loch

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Melbourne - Beim Wäscheaufhängen im Garten ist eine Australierin in eine drei Meter tiefe Wassergrube gestürzt, als plötzlich der Boden unter ihr nachgab.

Eigentlich wollte Christina B. aus dem australischen Örtchen Springvale South nur ihre Wäsche im Garten aufhängen. Doch die Hausarbeiten endeten für die 52-Jährige aus dem Bundesstaat Victoria im Krankenhaus.

Es klingt wie eine Szene aus einem Film: Einem Onlinebericht der australischen Zeitung "The Age" zufolge war Christina gegen 11.30 Uhr an der Wäscheleine gestanden, als plötzlich der Boden unter ihr nachgab. Der Rasen sackte ein und die Frau stürzte in ein unterirdisches Wasserloch voller Schlamm, wie auf diesem Foto der Zeitung auf Twitter zu sehen ist:

Christina, die in der drei Meter tiefen Grube nicht stehen konnte, versuchte, sich irgendwie an der Wasseroberfläche zu halten, erinnert sie sich später. 20 Minuten musste sie so in dem Loch ausharren, bevor eine Nachbarin ihre verzweifelten Rufe hörte und Hilfe holte. Die alarmierten Einsatzkräfte zogen die Frau gegen 12.30 Uhr mit Hilfe von Seilen zurück an die Oberfläche. Verletzt wurde die 52-Jährige bei dem ungewöhnlichen Unglück nicht. "Sie hatte großes Glück", wird Feuerwehrmann Paul Carrig zitiert.

Spurlos ging das Erlebnis dann aber doch nicht an der sechsfachen Mutter vorbei. Zurück zu Hause stand Christina offenbar immer noch unter Schock und fiel in Ohnmacht. "Nachdem sie unter der Dusche war, wurde sie ganz blass und kippte um", erzählt Tochter Melissa der Zeitung. Nun wird sie erneut im Krankenhaus untersucht.

Wie es zu dem ungewöhnlich Vorfall kommen konnte, ist derzeit noch nicht geklärt. Ein Sprecher der Stadt vermutet, das Wasserloch könnte durch einen stillgelegten Schacht entstanden sein, der nicht ausreichend aufgefüllt worden sei.

vh

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