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"Paar" trifft sich vor Gericht wieder

Frau verwechselt? Mann schläft mit der Falschen

Düsseldorf - Grillparty mit unschönem Ende: Ein Mann war derart besoffen, dass er die Frau seines besten Freundes für die eigene hielt und sich an ihr zu schaffen machte. Jetzt landete er vor Gericht.

Was genau in dieser Nacht passiert ist, bleibt wohl für immer ein Rätsel. Selbst vor einem Düsseldorfer Gericht ließ sich der Lauf der Dinge nicht mehr genau rekonstruieren. Sicher ist jedoch: Es war kräftig gebechert worden auf der Grillparty. Und Oleg B. (alle Namen geändert) war am Ende mit Paula, der Frau seines besten Freundes im Bett gelandet. Und das, obwohl die Partner von beiden ebenfalls anwesend waren. Das berichtet express.de.

Eine Woche nach dem Stelldichein hatte Paula Anzeige wegen Vergewaltigung erstattet. Damals servierte Oleg der Polizei folgende Version: Nach einer durchzechten Nacht habe er die Frauen im Schlafzimmer schlicht und ergreifend verwechselt. „Erst als mir das auffiel, habe ich sofort aufgehört. Auf diese Sache bin ich nicht besonders stolz“, wird er auf express.de zitiert.

Vor Gericht hörte sich das schon wieder ganz anders an: Während sein Freund schon in einem anderen Zimmer nächtigte, habe sich Paula einfach zu ihm ins Bett gelegt, erzählte Oleg. Sogleich sei man zärtlich geworden. Dann habe Paula gemerkt, dass sie nicht allein waren und sei geflüchtet. Olegs Ehefrau lag offenbar ebenfalls im Schlafgemach.  

Paula ihrerseits erhob schwere Vorwürfe gegen Oleg. „Ich konnte mich kaum auf den Beinen halten“, wird sie auf express.de zitiert. Möglicherweise habe man ihr sogar K.o.-Tropfen untergejubelt. Sie sei spät in der Nacht wach geworden, weil Oleg mit ihr geschnackselt hatte. „Du hast mich wie eine Gummipuppe benutzt“, habe sie geschrien und sei ins Bad geflüchtet.

Bei dieser Beweislage hatte es das Gericht alles andere als leicht. Schließlich fällte der Richter folgendes Urteil: ein Jahr mit Bewährung wegen sexueller Nötigung. Nicht geklärt werden konnte zweifelsfrei, ob es beim Liebesspiel zum Äußersten gekommen war. Dazu muss der Angeklagte 2000 Euro ans Frauenhaus zahlen.

ole

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