Kammer des Schreckens

Schweizer quält Frauen im Keller und filmt sie 

Aarau - Erst betäubte er sie, dann verging er sich an ihnen: Ein 60-Jähriger aus der Schweiz soll Frauen missbraucht und dabei gefilmt haben.

Ein 60-jähriger Schweizer soll mehrere Frauen in einem eigens eingerichteten Keller sexuell missbraucht und dabei gefilmt haben. Gegen den Mann laufe ein Verfahren, auch wegen Herstellung von Pornografie, teilte die Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau am Freitag mit. Sie bestätigte einen Bericht der Zeitung „Blick“. Der tatverdächtige Elektroingenieur sitzt in Untersuchungshaft.

Der Keller des geschiedenen Familienvaters sei zufällig nach einem Feuerwehreinsatz wegen eines Wasserschadens entdeckt worden, berichtete die Zeitung. Dabei seien Feuerwehrleute auf eine Anlage zur Erzeugung von Marihuana gestoßen, die dem Verdächtigen gehörte. Bei einer weiteren Durchsuchung hätten Polizei dann „die Kammer des Schreckens“ entdeckt.

„Es befand sich ein Bett darin, dazu eine Videokamera, Licht und ein Fernseher“, zitierte die Zeitung die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Elisabeth Strebel. „Es wurden diverse Tabletten und mehrere Videos beschlagnahmt.“

Laut „Blick“ handelt es sich bei den Tabletten um ein Betäubungsmittel sowie um Viagra. Videoaufnahmen würden zeigen, wie sich der Verdächtige an sechs bewusstlosen Frauen vergeht, sie missbraucht, schlägt und quält. Einige der Frauen seien inzwischen kontaktiert worden. Keine soll vorher Anzeige erstattet haben.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Big Ben verstummt vielleicht doch nicht jahrelang
Zukünftige Londonreisende werden diese Nachricht noch verdauen: Die weltberühmten Glocken von Big Ben sollen eine Zeit lang wegen Bauarbeiten nicht läuten. Vielleicht …
Big Ben verstummt vielleicht doch nicht jahrelang
Lotto am Mittwoch vom 16.08.2017: Das sind die aktuellen Gewinnzahlen
Lotto vom 16.08.2017: Hier erfahren Sie, welche Gewinnzahlen am Mittwoch gezogen worden sind. Im Jackpot ist eine Million Euro.
Lotto am Mittwoch vom 16.08.2017: Das sind die aktuellen Gewinnzahlen
Tödliche Selfies: Baby-Delfin stirbt am Strand in Spanien
Ein Baby-Delfin verirrt sich am Strand von Almería ins flache Wasser und bezahlt dafür mit seinem Leben. Nicht, weil das Junge an Land gespült wurde. Sondern weil …
Tödliche Selfies: Baby-Delfin stirbt am Strand in Spanien
Grausamer Selfie-Wahn: Baby-Delfin musste sterben
Hunderte Selfie-Fans haben an einem Strand in Südspanien den Tod eines Baby-Delfins verursacht.
Grausamer Selfie-Wahn: Baby-Delfin musste sterben

Kommentare