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Das Kind kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus. (Symbolbild)

Nach zwei Stunden Suche

Freibad-Unglück: Zweijährige stirbt nach Sturz in Wasserschacht

Hemmingen - Zwei Stunden suchte eine Mutter ihr Kind im Freibad. Nach der Räumung des Freibades fanden Polizisten das Kind schwerverletzt in einem tiefen Schacht.

Eine Zweijährige ist in einem Freibad im niedersächsischen Hemmingen in einen Schacht gestürzt und gestorben. Das von seiner Mutter vermisste Mädchen wurde am Donnerstagnachmittag nach längerer Suche bewusstlos am Grund des etwa vier Meter tiefen Wasserschachts gefunden, wie die Polizei in Hannover erklärte. Es starb in der Nacht zum Freitag in einer Klinik.

Die Abläufe des Geschehens waren zunächst unklar, die Polizei nahm Ermittlungen auf. Die Mutter des Kinds hatte gegen 15.00 Uhr bemerkt, dass ihr Tochter verschwunden war und den Bademeister informiert. Als die Suche erfolglos blieb, wurde die Polizei verständigt. Beamte räumten das Schwimmbad. Gegen 17.00 Uhr entdeckten sie die Zweijährige in einem Schacht auf dem Gelände des Freibads. Ein Rettungswagen brachte sie mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus, wo sie später starb.

Derzeit werde untersucht, wie es zu dem Unglück in Hemmingen bei Hannover kommen konnte, teilte die Polizei am Freitag mit. „Die Untersuchungen, wie die Zweijährige in den Schacht gelangen konnte, stehen am Anfang“, sagte Polizeisprecher Mirco Nowak in Hannover. „Wir müssen vor allem untersuchen, ob der Schacht vor dem Unglück gesichert war.“ Das tote Kind sollte obduziert werden, so der Sprecher. Medien hatten über eine zum Zeitpunkt des Unglücks möglicherweise fehlende Metallabdeckung berichtet.

dpa/AFP

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