Nach „Aktenzeichen XY“-Ausstrahlung

Freiburg: 16 Hinweise zur getöteten Joggerin

Freiburg - Bisher gibt es viele Spuren, aber noch keinen Tatverdächtigen. Jetzt setzt die Polizei Freiburg im Fall zweier ermordeter Frauen ihre Hoffnungen auf Hinweise von „Aktenzeichen XY“.

Im Fall der ermordeten Joggerin sind nach der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY - ungelöst“ 16 Hinweise eingegangen. Die Anrufe sollen nun ausgewertet werden, sagte Polizeisprecher Walter Rot am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Vor der Ausstrahlung gab es bereits 400 Hinweise. „Wir haben noch sehr viel zu tun. Wir sind auch weiterhin optimistisch, dass es eine positive Entwicklung nimmt“, erklärte Rot.

Die Ermittler hoffen, dass die Kriminaltechniker im Landeskriminalamt die DNA des Täters im Mordfall der Joggerin finden. „Wenn man eine DNA-Spur hat, dann kann man einen Abgleich bundesweit vornehmen. Wir sind im Moment noch nicht so weit, dass wir eine verwertbare Spur haben“, betonte Rot. Die 27 Jahre alte Joggerin war vergewaltigt und getötet worden. Der Täter ist unbekannt. Am Donnerstag sollte in Endingen bei Freiburg die Trauerfeier für die getötete Frau stattfinden.

Auch nach Hinweisen zum Fall der Mitte Oktober in Freiburg getöteten 19 Jahre alten Studentin gab es bei „Aktenzeichen XY - ungelöst“ Fragen. Wie viele Hinweise eingegangen sind, war am Donnerstagmorgen nicht klar. In diesem ungelösten Mordfall hatte die Analyse einer männlichen DNA-Spur am Tatort nicht den erhofften Erfolg gebracht. Die sichergestellte Probe wurde mit einer bundesweiten Datenbank abgeglichen - jedoch ohne Treffer.

Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten gibt, ist unklar. Die Polizei hat nach eigener Aussage keine Hinweise darauf, kann es aber auch nicht ausschließen. Die Fernsehsendung mit Moderator Rudi Cerne hatte die zwei ungeklärten Morde aus dem Raum Freiburg kurzfristig ins Programm aufgenommen. 

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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