Freude in Leipzig über erstes Lebenszeichen von Irak-Geiseln

- Leipzig - Das erste Lebenszeichen der im Irak entführten Ingenieure aus Sachsen hat im Freundeskreis der Geiseln Freude ausgelöst. "Das ist sehr schön, dass es wenigstens dies erstmal gibt", sagte der Fußballtrainer von Rene Bräunlich (31), Michael Herrn, am Freitag der dpa in Leipzig. "Hoffentlich geht es nun positiv weiter." Bräunlich spielt in der 1. Männermannschaft des SV Grün-Weiß Miltitz.

Der arabische Nachrichtensender Al-Dschasira hatte am Freitag eine Video-Botschaft mit Bräunlich und seinem Kollegen Thomas Nitzschke in der Hand der bisher nicht bekannten Gruppe "Kataib Ansar al-Tawhid wa al-Sunna" (Brigaden der Anhänger der göttlichen Einheit und des Beispiels des Propheten) ausgestrahlt.

Der Fußballverein hat unterdessen ein Spendenkonto eingerichtet, um der Familie seines Mitglieds Bräunlich zu helfen. Mit dem Geld solle die notwendige Hilfe - beispielsweise psychologische Betreuung - gewährleistet werden. Auf seiner Internetseite des Vereins heißt es: "Rene, wir sind in Gedanken bei dir".

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