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Dschochar Zarnajew.

Wegen Verdunkelung

Freund der Boston-Attentäter angeklagt

Boston - Wegen Behinderung der Justiz ist ein Freund der der mutmaßlichen Bombenleger beim Boston-Marathon angeklagt worden. Er soll nach dem Attentat mehrfach Kontakt zu den Brüdern gehabt haben.

Ein Freund der mutmaßlichen Bombenleger beim Boston-Marathon ist wegen Behinderung der Justiz angeklagt worden. Der Taxifahrer habe verheimlichen wollen, nach dem Attentat im April 2013 mehrfach mit den Brüdern Dschochar und Tamerlan Zarnajew kommuniziert zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Stunden nach dem Anschlag habe der 23-Jährige die beiden noch zum Essen in einem Restaurant eingeladen.

Ein Jahr danach: Boston Marathon trotz dem Terror

Ein Jahr danach: Boston Marathon trotzt dem Terror

Der Angeklagte habe die Ermittler über seine Beziehung zu den Männern belogen. Zudem habe er Beweise zerstört und manipuliert. Er habe Tamerlan, der wenige Tage nach der Tat von der Polizei erschossen wurde, mindestens noch ein Mal gesehen. Laut Staatsanwaltschaft hat er aber nichts mit dem Anschlag selbst zu tun. Auch habe er vorab nichts von den Plänen der Brüder gewusst.

Bei dem ersten große Terroranschlag in den USA seit dem 11. September 2001 starben drei Menschen und 264 wurden verletzt, als nahe der Ziellinie innerhalb kurzer Zeit zwei Bomben explodierten. Bei der drei Tage langen Jagd der Täter wurde ein Polizist getötet, 16 weitere wurden verletzt. Der Prozess gegen Dschochar soll am 3. November beginnen. Die Ankläger fordern die Todesstrafe.

dpa

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