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Bundespräsident Richard von Weizsäcker (l) mit seinem Sohn Fritz von Weizsäcker (r) Chefarzt Fritz von Weizsäcker auf einem Archivfoto von 1987.

Beerdigung in Berlin 

Trauerfeier für getöteten Fritz von Weizsäcker

Der gewaltsame Tod von Fritz von Weizsäcker erschütterte. Nach einem Vortrag wurde der Chefarzt erstochen und starb noch vor Ort. Neben seinem Vater soll der Professor seine letzte Ruhe finden.

  • Für Fritz von Weizsäcker findet eine Trauerfeier am 2. Dezember 2019 in Berlin Dahlem statt.
  • Der Chefarzt war am 19. November bei einem Vortrag erstochen worden.
  • Familie und Freunde erweisen dem Sohn des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker die letzte Ehre. 

Berlin - Familie, Freunde und Kollegen haben in Berlin Abschied von dem getöteten Arzt Fritz von Weizsäcker genommen. Bei einer Trauerfeier erwiesen am Montag mehrere hundert Menschen dem Sohn des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker die letzte Ehre. Unter den Trauernden war auch die Mutter des Getöteten, Marianne von Weizsäcker. Auch der FDP-Vorsitzende Christian Lindner nahm an der Trauerfeier teil.

Der Chefarzt der Berliner Schlosspark-Klinik war am Abend des 19. November bei einem Vortrag erstochen worden. Ein Zuhörer war mit einem Messer auf den 59-Jährigen losgegangen. Für den renommierten Mediziner kam jede Hilfe zu spät.

Fritz von Weizsäcker Beerdigung auf dem Waldfriedhof in Berlin Dahlem

Nach der Trauerfeier sollte der 59-Jährige auf dem Waldfriedhof am Hüttenweg beigesetzt werden. Dort hat auch Richard von Weizsäcker seine letzte Ruhestätte. Er starb 2015. Fritz von Weizsäcker war das jüngste von vier Kindern der Familie. Sein Bruder Andreas starb 2008. Wie die Berliner Zeitung berichtet, wird Fritz von Weizsäcker seine letzte Ruhe neben seinem verstorbenen Vater beerdigt.

Laut Staatsanwaltschaft soll der Angreifer psychisch krank sein und „wahnbedingt“ eine Abneigung gegen die Familie haben. Der 57-Jährige wurde in die Psychiatrie eingewiesen. Gegen ihn wird noch ermittelt.

Nach dem Tod von Jan Fedder nimmt Hamburg bei einer bewegenden Beerdigung Abschied.

dpa

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