Fruchtgetränk vergiftet Ehepaar

Bremen - Ein Ehepaar aus Bremen ist nach dem Verzehr eines vergifteten Fruchtsaftgetränks schwer erkrankt. Die Polizei vermutet, dass Gift die Ursache war.

Die 54 Jahre alte Frau und ihr zwei Jahre älterer Mann tranken am 10. und 12. Juli das Erfrischungsgetränk Capri-Sonne aus einem wieder verschließbaren 330-Milliliter-Beutel, der laut Polizei nachträglich vergiftet worden war. Beide kamen mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus, das der Mann inzwischen verlassen konnte. „Bislang ist es ein Einzelfall“, sagte am Freitag ein Polizeisprecher. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Packungen nachträglich mit der Substanz versetzt wurden. Zur Art des Giftes machte die Polizei keine Angaben.

Der Hersteller des Getränks, die Sisi-Werke GmbH in Eppelheim bei Heidelberg, sprach von krimineller Manipulation. „Es ist definitiv kein Qualitätsmangel“, sagte eine Sprecherin am Freitag. Verbraucher sollten beim Kauf der wieder verschließbaren Capri-Sonne-Beutel auf einen unbeschädigten Originalverschluss achten.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Jupiter-Atmosphäre an den Polen turbulenter als erwartet
Mehrere Jahre brauchte die Raumsonde "Juno" bis zum Jupiter. Die ersten Überflüge zeigen: Auf dem Riesenplaneten ist mächtig was los.
Jupiter-Atmosphäre an den Polen turbulenter als erwartet
Nagetier Nutria breitet sich stark aus
Berlin/Lüneburg (dpa) – Die aus Südamerika stammenden Nutrias haben sich erheblich ausgebreitet. "In neun Jahren hat sich das Vorkommen in den erfassten Gebieten etwa …
Nagetier Nutria breitet sich stark aus
Meteorologen erwarten für Samstag perfektes Badewetter
Pack die Badehose ein: Am Samstag wird es in Deutschland mit Temperaturen bis zu 30 Grad endlich sommerlich.
Meteorologen erwarten für Samstag perfektes Badewetter
Passagiere entdecken vor Air-Berlin-Flug Loch im Flugzeug
Während des Einstiegs entdeckten Passagiere in Düsseldorf ein Loch im Rumpf ihres Fliegers. Der Flug der Air Berlin musste abgesagt werden.
Passagiere entdecken vor Air-Berlin-Flug Loch im Flugzeug

Kommentare