Brandspuren an den Fenstern des Gebäudes lassen ahnen, wie hoch die Flammen aus den Fenstern gelodert waren. Foto: Lino Mirgeler
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Brandspuren an den Fenstern des Gebäudes lassen ahnen, wie hoch die Flammen aus den Fenstern gelodert waren. Foto: Lino Mirgeler
Ein Feuerwehrmann mit Atemschutzausrüstung vor dem Ort der Brandkatastrophe in Nürnberg. Foto: Lino Mirgeler
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Ein Feuerwehrmann mit Atemschutzausrüstung vor dem Ort der Brandkatastrophe in Nürnberg. Foto: Lino Mirgeler
Bei dem Brand verloren vier Kinder und eine Frau ihr Leben. Foto: Lino Mirgeler
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Bei dem Brand verloren vier Kinder und eine Frau ihr Leben. Foto: Lino Mirgeler
Ein Leiterwagen der Feuerwehr nach dem Einsatz. Foto: Lino Mirgeler
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Ein Leiterwagen der Feuerwehr nach dem Einsatz. Foto: Lino Mirgeler
Ein Kriminaltechniker der Polizei begutachtet im ausgebrannten Haus die Zimmerdecke. Foto: Lino Mirgeler
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Ein Kriminaltechniker der Polizei begutachtet im ausgebrannten Haus die Zimmerdecke. Foto: Lino Mirgeler
Absperrband der Feuerwehr vor der Brandruine. Foto: Lino Mirgeler
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Absperrband der Feuerwehr vor der Brandruine. Foto: Lino Mirgeler

Ursache unklar

Familientragödie: Mutter und vier Kinder sterben bei Brand

Eine Familientragödie erschüttert Nürnberg: Bei einem Feuer sterben eine Mutter und ihre vier Kinder. Vier Überlebende der Großfamilie sind schwer verletzt und werden betreut. Die Ursache der Katastrophe: noch unklar.

Nürnberg (dpa) - Bei einem verheerenden Brand in Nürnberg ist eine Mutter mit ihren vier Kindern ums Leben gekommen. Ein Polizeisprecher bestätigte Angaben von Nachbarn, dass es sich um eine Familie handelte.

Auch die vier Erwachsenen, die bei dem Feuer schwer verletzt wurden, waren nach den Angaben Verwandte. "Sie werden von uns betreut", sagte der Polizeisprecher. Auch Notfallseelsorger bemühten sich um die Menschen. In dem Haus habe eine Großfamilie mit mehreren Generationen gelebt. Weinende Menschen, Bekannte der Opfer, standen am Samstagnachmittag auf der Straße vor dem Unglücksort.

Die Brandursache blieb vorerst unklar. "Wie der Brand ausbrach, wissen wir nicht", sagte der Sprecher. "Es gibt noch keine Hinweise, die auf die Ursache schließen lassen." Ermittler des zuständigen Fachkommissariats seien noch vor Ort; sie würden von einem Sachverständigen des Bayerischen Landeskriminalamtes unterstützt.

Für Montag sei eine Obduktion angesetzt. "Dann kann man mehr zur Todesursache sagen." Die Ermittler wollen damit auch die Identität der Opfer zweifelsfrei feststellen.

Die Notruf war gegen 3.00 Uhr eingegangen. Als die Löschzüge wenig später bei dem Haus in einem Industriegebiet im Nürnberger Stadtteil Sandreuth eintrafen, habe das halbe Erdgeschoss lichterloh gebrannt, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Aus dem Rest des Hauses drang dichter Rauch, Flammen schlugen aus den Fenstern.

Trupps der Feuerwehr mit schwerem Atemschutz seien in das Gebäude vorgedrungen. Im Obergeschoss fanden sie die Frau und die vier Kinder und brachten sie aus dem Gebäude. Alle Versuche, die Opfer zu reanimieren, seien aber gescheitert. "Leider war jede Hilfe zu spät", sagte der Feuerwehrsprecher.

Rund 70 Feuerwehrleute, 60 Kräfte des Rettungsdienstes sowie Beamte der Polizei waren im Einsatz. Drei Notfallseelsorger kümmerten sich laut Feuerwehr um Angehörige.

Der Brand an sich sei schnell gelöscht gewesen, sagte der Feuerwehrsprecher weiter. Immer wieder fanden die Feuerwehrleute aber Glutnester; erst am Vormittag waren auch diese gelöscht. Dennoch überprüfte die Feuerwehr im Laufe des Tages den Brandort erneut.

Unklar war, wie die Bewohner auf das Feuer aufmerksam wurden. "Ob es im Gebäude Rauchwarnmelder gab, wissen wir nicht", sagte der Sprecher der Feuerwehr. Rauchspuren an den Fenstern des weißen Gebäudes mit Giebeldach ließen ahnen, wie hoch die Flammen aus den Fenstern gelodert hatten. "Man kann davon ausgehen, dass das Haus für längere Zeit nicht mehr bewohnbar ist." Die Straße war am Nachmittag nach stundenlanger Sperrung wieder zugänglich.

Mehr zum Thema: 26-jährige Mutter tötet dreijährigen Sohn - weil sie diese unnötige Dummheit getan hat, wie extratipp.com* berichtet.

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