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Die Herbstürme in Griechenland fordern dieses Jahr bereits ihr fünftes Todesopfer. Die griechische Feuerwehr ist im Dauereinsatz, um Menschen zu retten und Keller auszupumpen.

200 Feuerwehr-Einsätze

Fünf Tote durch Herbststürme in Griechenland

Athen - Als sie einen Keller auspumpen wollten, machten die Feuerwehrleute eine grausige Entdeckung. Die schweren Unwetter in Griechenland haben nun bereits fünf Menschenleben gefordert.

Eine Frau ist bei einem schweren Herbststurm auf der südgriechischen Halbinsel Peloponnes in der Nacht zum Montag ums Leben gekommen. Starke Regenfälle hätten Bäche in reißende Ströme verwandelt, berichtete die Feuerwehr. Betroffen waren vor allem die Städte Agros und Kyparissia. Die Feuerwehr musste mehr als 200 Mal ausrücken, um Menschen zu retten und Wasser aus überfluteten Geschäften und Häusern zu pumpen. In einem Haus der Stadt Argos wurde eine Frau entdeckt, die einem überfluteten Keller ertrunken war.

Schwere Herbstürme mit starken Südwinden und relativ hohen Temperaturen um die 20 Grad Celsius gibt es fast jedes Jahr im Mittelmeer. Warme Luftmassen aus der Sahara saugen sich über dem Meer mit Wasser voll und regnen über Land ab. Bei einem ähnlichen Herbststurm waren vor acht Tagen vier Menschen auf der Touristeninsel Rhodos ums Leben gekommen.

dpa

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