Fünf Tote durch Tropensturm "Gustav" - Evakuierungen auf Kuba

Port-au-Prince - Tropensturm "Gustav" hat in Haiti auf der Insel Hispaniola mindestens fünf Menschen in den Tod gerissen. Wie Medien unter Berufung auf Behörden des Landes am Mittwoch berichten, wurden sieben weitere Menschen verletzt. Nach mehreren Vermissten werde noch gesucht.

Inzwischen stuften die Meteorologen "Gustav" zum Tropensturm herab. Nach den Berechnungen wird er sich jedoch erneut zum Hurrikan verstärken. Auf Kuba wurden vorsorglich Hunderte Menschen in Sicherheit gebracht, unter ihnen zahlreiche ausländische Touristen.

Am Mittwochvormittag galten weiterhin Hurrikan-Warnungen für Kuba mit den Provinzen Guantánamo, Santiago de Cuba und Granma. In den gefährdeten Provinzen haben die Behörden mit Evakuierungen begonnen. In Santiago de Cuba, wo sich nach Medienberichten mehr als 600 ausländische Touristen aufhalten, wurden 91 Reisende in Hotels umquartiert, die in sichereren Regionen liegen. Besonders beobachtet werden die Stauseen, die durch die befürchteten starken Regenfälle die Grenzen ihrer Kapazität erreichen könnten. Am späten Vormittag deutscher Zeit befand sich das Zentrum des Tropensturms etwa 250 Kilometer südöstlich der Provinz Guantánamo.

Die Behörden befürchten weitere schwere Regenfälle im Osten Kubas, auf Jamaika und den Cayman-Inseln sowie auf der Insel Hispaniola, die sich Haiti und die Dominikanische Republik teilen. Durch die Wassermassen könnten Überflutungen und Schlammlawinen ausgelöst werden.

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