Zugunglück an Bahnübergang in Penzberg: Eine tote Person, 30 verletzte Bahninsassen

Zugunglück an Bahnübergang in Penzberg: Eine tote Person, 30 verletzte Bahninsassen

Füße auf der Sitzbank - Mann zieht Pistole

Berlin - In der Nacht zu Heiligabend ist es in Berliner S- und U-Bahnen zu mehreren brutalen Angriffen gekommen. Ein Fahrgast der U-Bahnlinie 5 zog eine Pistole, weil Fahrgäste die Füße auf dem Sitz hatten.

Er bedrohte damit laut Polizei zwei junge Männer, weil sie ihre Füße auf den Sitz gelegt hatten und hielt einem der beiden die Waffe an die Stirn. Als die beiden 22-Jährigen aus der Bahn flüchteten, schoss der Unbekannte nach Angaben der Opfer einmal in die Luft. Verletzt wurde niemand. Der Schütze wurde noch nicht gefasst.

Die Polizei meldete am Samstag noch weitere Attacken gegen Fahrgäste, aber auch gegen einen Busfahrer. So musste ein 19-Jähriger mit einem Nasen- und Jochbeinbruch ins Krankenhaus gebracht werden. Ein Mann hatte in der S-Bahn Linie 5 auf ihn eingeprügelt und soll ihm sein Handy und seine Geldbörse geraubt haben. Die Polizei nahm einen 22 Jahre alten Tatverdächtigen fest. Eine Augenzeugin hatte den Überfall beobachtet und die Fahnder zum Bahnhof Spandau gerufen.

In einem Zug der Linie U9 trat ein Jugendlicher einem 21-Jährigen in den Rücken. Als dieser stürzte, entriss er ihm seine Kopfhörer und eine Halskette. Ein weiterer Jugendlicher trat dem Opfer, das am Boden lag, mehrmals in den Bauch.

Im U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord schlug ein Angreifer einem 19-Jährigen plötzlich ins Gesicht. Dann forderte er sein Opfer auf, ihm seinen Hertha-Schal zu geben. Als dieser sich weigerte, schlug der Täter weiter auf ihn ein. Der 19-Jährige flüchtete in ein Bistro, wo ihm der Wirt zu Hilfe kam. Die Polizei fasste den mutmaßlichen Täter später in einer Disco.

Ein Unbekannter schlug einen 50 Jahre alten Busfahrer der Linie 124 gegen den Kopf, weil dieser ihn aufgefordert hatte, einen gültigen Fahrausweis zu kaufen. Der Fahrer erlitt einen Schock. Attacken und Überfälle im Berliner Nahverkehr sorgen immer wieder für Schlagzeilen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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