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Blick auf die Fukushima Daiichi.

Zwei tödliche Unfälle

Fukushima: Arbeiter ertrinkt in Wasserbecken

Fukushima - Im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima und einer Zweiganlage sind am Dienstag zwei Arbeiter bei Unfällen ums Leben gekommen.

Ein Mann sei im havarierten Atomkraftwerk Fukushima bei Arbeiten zur Stabilisierung der schwer beschädigten Anlage in ein Wasserbecken gefallen, teilte der Kraftwerksbetreiber Tepco mit. Zwar sei der Mann bei den Arbeiten in zehn Metern Höhe angeseilt gewesen, das Seil sei aber nicht den Vorgaben entsprechend befestigt worden. Es werde nun ermittelt, ob Sicherheitsvorkehrungen missachtet wurden.

Bei einem zweiten Vorfall in der einige Kilometer weiter südlich gelegenen Anlage Fukushima Daini gab es am Dienstag ebenfalls einen tödlichen Zwischenfall. Ein Mann habe bei Arbeiten in der Anlage schwere Kopfverletzungen erlitten, an denen er später gestorben sei, teilte Tepco mit.

Während das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi bei der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe vor knapp vier Jahren schwer beschädigt wurde, blieb die weiter südlich gelegene Anlage Fukushima Daini weitgehend unbeschädigt. Mehr als 18.000 Menschen kamen bei der Naturkatastrophe ums Leben. Bei den Maßnahmen zur Stabilisierung der Anlage Fukushima Daiichi war bereits im vergangenen Jahr ein Arbeiter ums Leben gekommen. Offiziell gab es bislang aber keine Todesopfer durch aus dem beschädigten Akw ausgetretene Radioaktivität.

AFP

Bilder aus der Todeszone von Fukushima

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