+

Neue Horrormeldungen aus Japan

Fukushima: Arbeiter mit verstrahltem Wasser bespritzt

Fukushima - Die Schreckensnachrichten aus dem havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima reißen nicht ab. Nun sind sechs Arbeiter mit radioaktiv verseuchtem Wasser in Berührung gekommen.

Wie die Betreiberfirma Tepco am Mittwoch mitteilte, wurden die Männer bespritzt, als sie versehentlich ein Rohr an einer Entsalzungsanlage entfernten. Nach Angaben einer Sprecherin bekamen sie jedoch kein Wasser ins Gesicht. Das Leck sei nach einer Stunde wieder abgedichtet worden.

Im Atomkraftwerk Fukushima war infolge eines Erdbebens und eines Tsunamis Mitte März 2011 das Kühlsystem ausgefallen, woraufhin es in mehreren Reaktoren zur Kernschmelze kam. Seither reiht sich in der Anlage im Nordosten Japans Panne an Panne. Tepco kämpft mit riesigen Mengen radioaktiv verseuchten Wassers, das zu Kühlzwecken an den beschädigten Reaktoren eingesetzt wird. Anschließend wird das Meerwasser entsalzt und in riesigen Tanks gelagert.

Bilder aus der Todeszone von Fukushima

Bilder aus der Todeszone von Fukushima

Erst vor kurzem waren aus einem der Tanks 300 Tonnen verseuchtes Wasser ausgelaufen. Mitte September gab Tepco zudem bekannt, dass nach heftigem Regen wegen fehlender Speicherkapazitäten mehr als tausend Tonnen leicht kontaminiertes Wasser ins Meer geleitet wurden.

AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

16 Kinder nach Ferienfreizeit im Krankenhaus - was ist passiert?
Die Kinder aus dem Münsterland hatten sich auf die Ferienfreizeit gefreut. Aber dann wurden einige krank und alles kam ganz anders.
16 Kinder nach Ferienfreizeit im Krankenhaus - was ist passiert?
Tote und Verletzte bei zwei Messerattacken in Wuppertal
Am Freitag stirbt in Wuppertal ein Mann bei einem Messerangriff, ein weiterer wird lebensgefährlich verletzt. Auch am Samstagabend kommt es in der Stadt zu einem …
Tote und Verletzte bei zwei Messerattacken in Wuppertal
Inderin lässt sich wegen fehlender Toilette scheiden
Eine fehlende Toilette als Scheidungsgrund: Weil ihr Haus nach fünf Jahren Ehe immer noch kein WC besaß, hat sich eine Frau in Indien scheiden lassen.
Inderin lässt sich wegen fehlender Toilette scheiden
Ursachenforschung an Rheintalbahn dauert
Seit mehr als einer Woche steht der Zugverkehr auf der Rheintalbahn bei Rastatt still. Nach Problemen an einer Tunnelbaustelle wird dort rund um die Uhr im Untergrund …
Ursachenforschung an Rheintalbahn dauert

Kommentare