Fukushima-Katastrophe kostet fast 100 Milliarden

Tokio - Die Fukushima-Katastrophe im März 2011 wird den japanischen Staat deutlich mehr Geld kosten als bislang geschätzt. Betreiber Tepco will daher Staatshilfe beantragen.

Wie der Kraftwerksbetreiber Tepco am Mittwoch mitteilte, werden die Entschädigungen an die Opfer und die Aufräumarbeiten mit mehr als zehn Billionen Yen (rund 97 Milliarden Euro) zu Buche schlagen. Tokyo Electric Power Co (Tepco) werde die Regierung daher um eine zusätzliche Finanzspritze bitten.

„Ein Unternehmen allein kann solche Kosten nicht tragen“, hieß es in einer Mitteilung. Im Juli hatte die Regierung dem angeschlagenen Betreiber bereits mit einer Billion Yen unter die Arme gegriffen und das Unternehmen im Gegenzug verstaatlicht. Am 11. März 2011 war Japan von einem gewaltigen Erdbeben der Stärke 9,0 erschüttert worden. Ein dadurch ausgelöster Tsunami riss mehr als 15 800 Menschen in den Tod.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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