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Eine tote Ratte liegt nahe der Schalttafel. Experten vermuten: Sie war Schuld am Stromausfall in Fukushima.

Stromausfall in Fukushima

Diese Ratte löste fast den Supergau aus

Tokio - Am Montag sorgte ein Stromausfall im japanischen Atomkraftwerk Fukushima für bange Stunden. Nun vermuten Experten: Ein Nagetier war dafür verantwortlich.

In der Nähe einer Schalttafel in der Atomanlage sei eine 15 Zentimeter lange tote Ratte entdeckt worden, teilte ein Sprecher der Akw-Betreiberfirma TEPCO, Masayuki Ono, am Mittwoch mit. Das Tier könnte etwas mit dem Stromausfall zu tun haben, allerdings müsse der Fall weiter untersucht werden.

Von dem Stromausfall waren Kühlsysteme für vier Abkühlbecken des 2011 bei einem Tsunami schwer beschädigten Atomkraftwerks betroffen. In den dortigen Abklingbecken sind Brennstäbe gelagert, die ohne ständige Kühlung so heiß werden, dass sie schmelzen und Radioaktivität freisetzen.

Fukushima: Schock-Bilder aus der Todeszone

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Am Mittwochmorgen (Ortszeit) wurde die Stromversorgung wieder hergestellt.

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