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Magnus Gäfgen

Kindsmörder bekommt 3000 Euro

Gäfgen: Entschädigung noch vor Weihnachten

Frankfurt/Main - Der als Kindsmörder zu lebenslanger Haft verurteilte Magnus Gäfgen erhält die ihm zugesprochene Entschädigung von 3000 Euro noch vor Weihnachten.

Das Amtsgericht Frankfurt erließ am Montag eine entsprechende Auszahlungsverfügung, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag mitteilte. „Die Auszahlung kann noch vor Weihnachten erfolgen. Die Sache ist damit erledigt“, sagte der Sprecher. Der hoch verschuldete Mörder des Bankierssohnes Jakob von Metzler hatte das Geld im Oktober vergangenen Jahres vom Oberlandesgericht Frankfurt zugesprochen bekommen, weil er von einem leitenden Polizeibeamten mit Folter bedroht worden war. Damals war es darum gegangen, das Versteck des entführten Jungen zu erfahren.

Das verurteilte Land Hessen zahlte den Betrag daraufhin beim Amtsgericht ein. Die Weiterleitung an Gäfgen verzögerte sich, weil sein Insolvenzverwalter gefordert hatte, das Geld der Insolvenzmasse zuzuführen. Dies wurde inzwischen jedoch vom Gericht zurückgewiesen und Gäfgen der Betrag persönlich zugesprochen.

dpa

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