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Mindestens sieben Menschen sind bei einer Gasexplosion vor einer Kinderklinik in Mexiko gestorben.

Dutzende Verletzte

Gastransporter explodiert vor Kinderklinik

Mexiko-Stadt - Eine Gasexplosion zerstört in Mexiko weite Teile einer Kinderklinik. Die Verwüstung ist gewaltig - unter den Verletzten sind viele Kinder.

Mindestens zwei Menschen sind bei einer schweren Gasexplosion vor einem Kinderkrankenhaus in Mexiko-Stadt ums Leben gekommen. Mehr als 60 Menschen wurden zudem verletzt, darunter über 20 Kinder, wie der Bürgemeister der mexikanischen Hauptstadt, Miguel Ángel Mancera, am Donnerstag erklärte. Zuvor hatten die Behörden die Anzahl von zunächst sieben Todesopfern nach unten korrigiert.

Am Vormittag war ein Gasttransporter vor der Klinik explodiert. Bisherigen Erkenntnissen zufolge war der Betankungsschlauch undicht. Die Explosion verwüstete weite Teile des Gebäudes im Westen von Mexiko-Stadt. Die Behörden befürchteten weiterhin Opfer unter den Trümmern.

In Krankenhäusern wurden mindestens 66 Verletzte behandelt, sagte Bürgermeister Miguel Ángel Mancera in einer Pressekonferenz. Unter ihnen seien fast zwei Dutzend Kinder. Rund 20 weitere Menschen hätten schwere Verletzungen erlitten. Staatschef Enrique Peña Nieto drückte den Verletzten und den Angehörigen der Todesopfer auf dem Kurznachrichtendienst Twitter sein Beileid aus.

„Mindestens 70 Prozent des Gebäudes sind zusammengebrochen“, erklärte Bürgermeister Mancera weiter. Zum Zeitpunkt der Explosion sei die Feuerwehr bereits seit etwa fünf Minuten dabei gewesen, die Menschen wegen des Gaslecks aus dem Gebäude zu evakuieren. Laut den Behörden kam es zu dem Unfall, als ein Transporter die Klinik mit Gas belieferte.

Die Behörden kündigten Konsequenzen an. Mindestens drei Mitarbeiter der Lieferfirma seien vorübergehend festgenommen worden, sagte Mancera. Das Unternehmen beliefert seit 2007 alle Krankenhäuser der Stadt. In Mexiko ist es üblich, dass das Gas von Lastwagen zu den Häusern gebracht und dort in Tanks gefüllt wird.

dpa

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