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Im Goldrausch: Jean-Paul Gaultier.

Gaultier feiert Abschied von Prêt-à-porter-Mode

Paris - Der französische Star-Designer Jean Paul Gaultier hat am Samstagabend in Paris seine letzte Prêt-à-porter-Schau gezeigt. Zahlreiche Prominente strömten ins Kino Grand Rex, um das bunte Spektakel zu verfolgen.

Thema des Abends waren verschiedene Miss-Wahlen. Als der 62-jährige Modeschöpfer am Ende der Show unter goldenem Konfettiregen auf den Laufsteg trat, wurde er vom begeisterten Publikum gefeiert.

"Ich denke, es war eine wunderschöne Show. Ich bin sehr froh, dass alles so gut geklappt hat", sagte Gaultier. Er habe 38 Jahre lang mit Begeisterung Prêt-à-porter-Mode erschaffen und wolle sich nun anderen Dingen widmen. Die Show war mit Spannung erwartet worden, seitdem der Designer vor knapp zwei Wochen seinen Entschluss bekanntgegeben hatte, künftig keine Prêt-à-porter-Mode mehr zu entwerfen. Stattdessen will sich Gaultier auf die Haute-Couture, die Parfüm-Sparte des Konzerns und andere Projekte konzentrieren.

Gaultier, der früher als "enfant terrible" der Modewelt galt, verwischte in den vergangenen Jahrzehnten die Grenzen zwischen männlicher und weiblicher Mode und sorgte mit provokativen Entwürfen wie dem spitzen BH für US-Sängerin Madonna immer wieder für Aufsehen. Seine Karriere hatte er 1970 im Alter von 18 Jahren als Assistent des Designers Pierre Cardin begonnen. Seine erste Modenschau zeigte er 1976, die erste eigene Haute-Couture-Kollektion folgte im Jahr 1997.

AFP

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