Eine Frau betet an einem Massengrab für die Opfer des Tsunami im Indischen Ozean in Banda Aceh. Foto: Nurhasanah/AP/dpa
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Eine Frau betet an einem Massengrab für die Opfer des Tsunami im Indischen Ozean in Banda Aceh. Foto: Nurhasanah/AP/dpa
Von der Stadt Banda Aceh blieb praktisch nichts übrig. Foto: epa Weda/epa/dpa
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Von der Stadt Banda Aceh blieb praktisch nichts übrig. Foto: epa Weda/epa/dpa
Zwei Männer suchen unter den Opfern von Khao Lak nach Verwandten. Foto: epa Rungroj Yongrit/epa/dpa
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Zwei Männer suchen unter den Opfern von Khao Lak nach Verwandten. Foto: epa Rungroj Yongrit/epa/dpa
Verwüstetes Banda Aceh: Bei der furchtbaren Tsunami-Katastrophe von 2004 kamen am zweiten Weihnachtstag mehr als 230.000 Menschen ums Leben. Foto: epa Andy Rain/epa/dpa
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Verwüstetes Banda Aceh: Bei der furchtbaren Tsunami-Katastrophe von 2004 kamen am zweiten Weihnachtstag mehr als 230.000 Menschen ums Leben. Foto: epa Andy Rain/epa/dpa
Auf der Suche nach Verwertbarem: Zwei Männer in der Trümmerwüste von Banda Aceh in Indonesien. Foto: epa Weda/epa/dpa
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Auf der Suche nach Verwertbarem: Zwei Männer in der Trümmerwüste von Banda Aceh in Indonesien. Foto: epa Weda/epa/dpa
Frauen und Kinder, die den Tsunami in der Nähe von Banda Aceh überlebt haben, hocken vor einem zerstörten Haus an einer Wasserstelle. Foto: epa Ardiles Rante/epa/dpa
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Frauen und Kinder, die den Tsunami in der Nähe von Banda Aceh überlebt haben, hocken vor einem zerstörten Haus an einer Wasserstelle. Foto: epa Ardiles Rante/epa/dpa
Diese Frau, die ihren Namen nicht genannt haben will, überlebte vor 15 Jahren den Tsunami in Thailand, verlor dabei aber ihre Mutter. Foto: Oliver Dietze/dpa
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Diese Frau, die ihren Namen nicht genannt haben will, überlebte vor 15 Jahren den Tsunami in Thailand, verlor dabei aber ihre Mutter. Foto: Oliver Dietze/dpa
Thailändische Soldaten bringen Särge zum Yan Yao-Tempel auf Khao Lak. Foto: epa Rungroj Yongrit/epa/dpa
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Thailändische Soldaten bringen Särge zum Yan Yao-Tempel auf Khao Lak. Foto: epa Rungroj Yongrit/epa/dpa

230.000 Menschen starben

Gebete für Opfer am 15. Jahrestag der Tsunami-Katastrophe

Am zweiten Weihnachtstag 2004 verwüsteten gewaltige Flutwellen Küsten am Indischen Ozean. Bei der größten Tsunami-Katastrophe seit Menschengedenken kamen rund 230 000 Menschen ums Leben.

Bangkok (dpa) - In mehreren Ländern rund um den Indischen Ozean ist am zweiten Weihnachtstag der Opfer des verheerenden Tsunamis vom 26. Dezember 2004 gedacht worden.

In Thailand kamen am 15. Jahrestag Hunderte Menschen buddhistischen, christlichen und muslimischen Glaubens im Memorial Park in Ban Nam Khem zu Gebeten zusammen.

Die Zeremonie solle nicht nur an die Opfer erinnern, sondern auch daran, dass die Bevölkerung wachsam und vorbereitet sein müsse, falls sich eine Naturkatastrophe dieser Art wiederhole, sagte der stellvertretende Innenminister Nipon Bunyamanee. "Eine Lektion, die wir gelernt haben, ist, dass wir nicht genug Personal haben, um alleine mit einer solchen Situation fertig zu werden. Wir müssen uns auf die Hilfe der Gemeinschaft verlassen können." Ein starkes Netzwerk gegenseitiger Hilfe sei der beste Weg, vorbereitet zu sein.

Thailand hat seit dem Tsunami mehr als 100 Warntürme entlang seiner Küsten aufgestellt, in den gefährdeten Provinzen finden regelmäßig Katastrophenschutzübungen statt. Auch in der indonesischen Provinz Aceh, wo damals rund 180.000 Menschen ums Leben kamen, versammelten sich am Donnerstag Angehörige und Freunde zu Gebeten an einem Massengrab für die Opfer.

Rund 230.000 Menschen waren im Jahr 2004 gestorben, nachdem ein gewaltiges Erdbeben der Stärke 9,1 vor der indonesischen Insel Sumatra einen Tsunami ausgelöst hatte. Auch mehr als 500 Deutsche kamen ums Leben. 14 Länder wurden damals von bis zu 20 Meter hohen Wellen getroffen. Besonders schwer traf es neben der indonesischen Provinz Aceh Thailand, Indien und den Inselstaat Sri Lanka. Es war die größte Tsunami-Katastrophe seit Menschengedenken. 

Jetzt hat sich in der Karibik ein schweres Erdbeben ereignet. Eine Tsunami-Warnung für Kuba und Jamaika wurde herausgegeben.

Informationen zum Tsunami-Frühwarnsystem

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