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Bundespräsident Joachim Gauck war bei der Trauerfeier für die Opfer der Brandkatastrophe in Titisee-Neustadt ebenfalls anwesend

Gedenken an Opfer der Brandkatastrophe

Titisee-Neustadt - Fünf Tage nach dem Feuerdrama in einer Behindertenwerkstatt im Schwarzwald wird der Toten gedacht.

An einem ökumenischen Gottesdienst im katholischen Münster St. Jakobus am Samstag in Titisee-Neustadt nahm auch Bundespräsident Joachim Gauck teil.

„Wir können nicht so recht fassen, was sich da in den Räumen der Caritas-Werkstätte abspielte. Wir können nicht begreifen, was geschehen ist“, sagte Freiburgs Erzbischof Robert Zollitsch in seiner Predigt. „Wir sind alle im Schockzustand. Der Schmerz und die Trauer vereinen uns“, sagte der katholische Pfarrer Johannes Herrmann.

Zollitsch leitete gemeinsam mit Badens evangelischem Landesbischof Ulrich Fischer den Gottesdienst. „Wir spüren schmerzlich eine tiefe Trostlosigkeit im Herzen. Sorgen quälen uns“, sagte Fischer.

Gauck wollte sich nicht äußern. Er wird sich den Angaben zufolge nach der Feier unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit Hinterbliebenen und Angehörigen treffen. Auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) nimmt daran teil.

Bei dem Feuer waren am Montag 14 Menschen gestorben. 14 weitere Menschen wurden verletzt. Unter den Opfern waren überwiegend Behinderte. Eine Gasverpuffung hatte den Brand ausgelöst.

dpa

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