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Gefahr durch Tropensturm "Fay" noch nicht vorbei - Bis zu 8000 Häuser überflutet

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Washington - Die Gefahr durch den Tropensturm "Fay" scheint noch nicht vorüber. Nach seinem Zug über Florida bewegte er sich am Mittwoch zwar über dem Atlantik, könnte nach Befürchtungen von Meteorologen jedoch einen scharfen Schwenk machen und wieder Kurs auf die US-Küste nehmen, wie der Fernsehsender CNN meldete.

Bedroht wäre dann vermutlich die Region von Jacksonville. "Dieser Sturm wird uns noch eine Weile erhalten bleiben", sagte Floridas Gouverneur Charlie Crist. "Das könnte ein Bumerang-Sturm werden." Vor allem die Menschen im Bezirk St. Lucie zwischen West Palm Beach und Melbourne hatten zuvor erfahren, dass mit "Fay" nicht zu spaßen ist. Demnach wurden hier nach heftigen Regenfällen bis zu 8000 Häuser in besonders niedrig liegenden Küstenabschnitten überflutet.

Meteorologen zufolge lag das Auge des Sturms am Mittwochnachmittag (Ortszeit) nahezu unbeweglich rund 25 Kilometer nördlich von Cape Canaveral. Auf seinem Weg durch Florida in Richtung Atlantik hatte der Sturm mindestens sieben Tornados ausgelöst. Zehntausende von Haushalten waren vorübergehend ohne Strom.

Im Süden von Haiti war Anfang der Woche nach heftigen Regenfällen durch den Tropensturm ein mit mehr als 70 Fahrgästen besetzter Lastwagen von den Wassermassen eines Flusses erfasst worden. Nur 25 Menschen überlebten das Unglück. Weitere sieben Einwohner kamen durch Überschwemmungen und Erdrutsche ums Leben.

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