Gefahrguttransporter auf A40 explodiert

Die Explosion eines Gefahrguttransporters auf der Autobahn 40 bei Straelen nahe der deutsch-niederländischen Grenze hat am Freitag einen Fernfahrer das Leben gekostet.

Mehr als 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um zwei brennende Lastzüge und ein angrenzendes Waldstück zu löschen, berichteten Sprecher von Polizei und Feuerwehr. Der Sachschaden wurde auf mehrere 100 000 Euro beziffert. Ein mit Stahlträgern beladener Lastzug war an einem Stauende auf den Gefahrguttransporter aufgefahren. Durch die Wucht des Aufpralls explodierte die Ladung des Gefahrguttransporters, bei der es sich um Fässer mit Schmierstoffen und Ölen handelte.

Die Autobahn (Venlo-Dortmund) war in beide Richtungen stundenlang voll gesperrt. Es bildeten sich Staus mit insgesamt zehn Kilometern Länge. Die Feuerwehr konnte den Brand am Nachmittag löschen. Über der Unfallstelle führt eine Brücke über die Autobahn. Ein Statiker musste prüfen, ob sie durch die Flammen beschädigt wurde.

Auch aus den Niederlanden waren Polizei und Feuerwehr zu dem Großeinsatz an den Unfallort geeilt. Der Fahrer des Gefahrguts hatte sich aus dem Führerhaus des Lastzugs retten können, stand aber unter Schock. Der 51-jährige Fahrer des Stahltransporters konnte nur noch tot aus dem ausgebrannten Wrack geborgen werden. Bedenkliche Schadstoffkonzentrationen wurden nicht gemessen. Der Verkehr von Venlo in Richtung Deutschland wurde noch an der Grenze umgeleitet.

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