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Geiselnahme in Hamburger Bank unblutig beendet

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- Hamburg - Nach knapp drei Stunden hat die Hamburger Polizei am Donnerstag in einer Hamburger Bank eine Geiselnahme unblutig beendet. Beamte des Mobilen Einsatzkommandos nahmen einen 29-Jährigen fest, nachdem dieser zuvor seine beiden Geiseln - zwei 37 und 46 Jahre alte Frauen - freigelassen hatte.

Der aus Korea stammende Mann war gegen 7.50 Uhr in die Bank im Stadtteil Osdorf eingedrungen und hatte drei Frauen mit einer Schusswaffe bedroht, eine der Frauen konnte flüchten. Ein Zeuge schlug Alarm, ein Großaufgebot der Polizei - darunter schwer bewaffnete Beamte des Mobilen Einsatzkommados - umstellte die Bank. Straßen wurden gesperrt, das gegenüber liegende Einkaufszentrum sollte geräumt werden.

Der Polizei gelang es dann, Kontakt mit dem Täter aufzunehmen. Nachdem der Geiselnehmer die beiden Frau aus dem Gebäude ließ, drangen mehrere schwer bewaffnete MEK-Beamte in die Bankräume ein, brachten den Mann in ihre Gewalt und führten ihn zu einem Polizeiwagen. Vor dem Ende der Geiselnahme nahm die Polizei außerdem drei Männer in der Nähe der Bank fest, weil der Verdacht bestand, dass sie mit der Tat zu tun haben könnten.

Einzelheiten zum Motiv des 29-Jährigen, der in Hamburg wohnt, waren zunächst nicht bekannt. Der Mann wurde verhört, für den Nachmittag kündigte die Polizei eine Pressekonferenz an.

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