Ostbahnhof ist für S-Bahnen wieder frei – noch immer herrscht Chaos

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Bei einem Unfall auf der B29 kamen zwei Menschen ums Leben.

In Baden-Württemberg

Zwei Tote nach Geisterfahrer-Unfall

Lorch - Ein Geisterfahrer-Unfall hat in Baden-Württemberg zwei Menschenleben gefordert. Eines der Opfer war falsch auf die Bundesstraße 29 gebogen.

Eine Geisterfahrerin hat bei einem Unfall bei Lorch (Ostalbkreis) in Baden-Württemberg einen Menschen getötet und ist selbst gestorben. Zudem habe es bei dem Zusammenstoß am späten Sonntagnachmittag einen Schwerverletzten gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Die Fahrerin - eine Rentnerin - sei falsch auf die Bundesstraße 29 eingebogen und dann frontal mit einem anderen Fahrzeug kollidiert, in dem ein junger Mann saß. Beide starben.

Ob die Geisterfahrt Absicht oder ein Fehler war, war noch unklar. Momentan deute aber nichts auf Absicht hin, sagte ein Polizeisprecher. 

Die Unfallstelle zeigte ein Bild der Verwüstung, zwei Autos waren komplett zerstört. Rettungskräfte eilten für die aufwendige Bergung herbei, die Bundesstraße wurde in beide Richtungen komplett gesperrt.

Weitere Bilder des Unfallortes zeigt unser Partnerportal Echo24.

Weitere Fälle von tödlichen Unfällen mit Falschfahrern

Immer wieder werden Menschen wegen sogenannter Geisterfahrer getötet. Manche Falschfahrer verirren sich versehentlich, andere fahren mit Absicht in die falsche Richtung. Einige Fälle aus den vergangenen Monaten:

Januar 2017: Die Falschfahrt eines 19-Jährigen kostet am Neujahrsmorgen auf der Autobahn 61 in Rheinland-Pfalz zwei Menschen das Leben. Der junge Mann fuhr kurz vor sechs Uhr falsch in Richtung Mainz. Eine Frau in einem anderen Wagen und der Falschfahrer sterben.

November 2016: Auf einem Rastplatz an der A3 bei Düsseldorf durchbricht ein 47 Jahre alter Autofahrer eine Polizeikontrolle. Als sich ein Streifenwagen auf die Verfolgung macht, schaltet er das Licht an seinem Wagen aus, wendet und rast in die falsche Richtung davon. Nach wenigen Kilometern stößt er mit dem Wagen einer 29-Jährigen zusammen. Er selbst und die Frau sterben.

Oktober: Auf der A43 bei Witten im Ruhrgebiet reißt ein 36 Jahre alter Falschfahrer zwei Menschen mit in den Tod. Der Mann hatte unvermittelt gedreht und war in die falsche Richtung weitergefahren. Frontal stößt er mit dem Fahrzeug eines 28-Jährigen zusammen. Beide Fahrer sind sofort tot. Die 24 Jahre alte Beifahrerin des 28-Jährigen stirbt wenig später im Krankenhaus.

September: Ein Geisterfahrer rammt auf der A1 bei Euskirchen in Nordrhein-Westfalen frontal das Auto einer Familie. Mehrere Autofahrer hatten die Polizei über den Falschfahrer informiert - doch noch bevor die Einsatzkräfte den 32-Jährigen stoppen können, kommt es zu dem Unfall. Der Falschfahrer stirbt.

dpa

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