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Die Geisterstadt Johnsonville (USA) wurde für 1,85 Millionen Dollar verkauft.

Die neuen Besitzer haben große Pläne

Hier soll es spuken: Gruselstadt für 1,85 Millionen Dollar verkauft

Die Stadt ist eine perfekte Kulisse für jeden Grusel-Film oder Halloween-Party: Kapelle, Rathaus und Laden, aber kein Mensch weit und breit. Nun hat die verlassene Immobilie einen Käufer gefunden.

Laut Berichten von Business Insider soll die Religionsgemeinschaft namens Iglesia Ni Cristo mit Sitz auf den Philippinen das Gelände gekauft haben. Für 1,85 Millionen Dollar, umgerechnet 1,5 Millionen Euro, hat das 25 Hektar große Städtchen nun einen neuen Besitzer. 

Die Geisterstadt Johnsonville liegt im US-Bundestaat Connecticut, 30 Minuten südlich von Hartford. Seit über 16 Jahren ist Johnsonville verlassen und verfällt.   

Angeblich soll es in Johnsonville spuken. Der Geist des Namensgebers der Stadt, Mr. Johnson, treibe dort sein Unwesen, heißt es. 

Hausmeister und ein Wachmann halten deswegen Geisterjäger und Neugierige von dem Gelände fern.

Bis in die 1870er Jahre blühte Johnsonville. Mit einer Mühle am Moodus River stellte das Städtchen Garn für Fischernetze her, wie dieFrankfurter Allgemeine (FAZ) berichtet. In den 1960er Jahren kaufte der Luftfahrtmillionäre Ryamond Schmitt demnach die meisten der Immobilien, einschließlich der letzten Garn-Mühle. Dann verwaiste das Dorf immer mehr. Nach dem Tod von Raymond Schmitt kaufte eine Hotelkette Johnsonville.

Verlassen und vergessen: Johnsonville im US-Bundestaat Connecticut.

Nachdem die Hoteliers das Interesse an dem mysteriösen Areal verloren hatten, wurde die Geisterstadt, laut FAZ, bei einer Online-Auktion vor drei Jahren für fast zwei Millionen Dollar versteigert. Dann wollte niemand Johnsonville kaufen.

Die religiöse Organistation hat, wie auf der Webseite von Business Insider zu lesen ist, große Pläne für das Grundstück: Es soll dort demnach ein Erholungs- und Sportcenter für seine Mitglieder entstehen. 

Unbewohnt: Johnsonville im US-Bundestaat Connecticut.

ml

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