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Gender-Debatte mündet in Klo-Kampf: Zoff um ein öffentliches Unisex-WC

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Piktogramme für eine Frau und ein Mann sind an einer Toiletten-Tür angebracht.
Gender-Zoff in Hamburg: Frauen sind ©  Jens Kalaene/dpa

In Hamburg spitzt sich die Gender-Debatte um ein Unisex-WC zu: Die Linken-Fraktion fordert den Rückbau des 460.000-Euro-Klos zu geschlechtergetrennten Toiletten.

Hamburg – Das gender-neutrale Klo – ist es ein (Fort-)Schritt in Richtung Gleichberechtigung oder doch ein Rückschritt für die Frauenwelt? In Hamburg ist nun Zoff in der Bezirkspolitik darüber entbrannt. Objekt des Streits: Das gerade erst für 460.000 Euro zur Unisex-Toilette umgebaute öffentliche WC am Alsteranleger „Alte Rabenstraße“.

Denn: Wo es einmal klassisch separate Eingänge zur klassischen Frauen- und Männer-Toilette mit Pissoirs und WC-Kabine gab, existiert nur noch ein einziger Zugang zu einem Raum mit Pissoirs und Unisex-WCs. Diesen nutzen Frauen, Männer und Diverse nun gemeinsam. „Völlig Gaga“, finden das die Linken.

Der Hamburger Linken-Fraktion stinkt es gewaltig, da Frauen so zu wenig geschützt seien. Sie hat hat nun einen Antrag auf den Rückbau zum Klo mit separaten Toiletten für Männer und Frauen eingereicht.

Wie im Gender-Zoff um das 460.000-Euro-WC nun die Fetzen fliegen und wie és dazu kommen konnte, weiß 24hamburg.de. *

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