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Genesung macht Fortschritte

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- Rom - Papst Johannes Paul II. kommt vermutlich noch vor Ostern aus dem Krankenhaus. Es bestehe Hoffnung, dass der 84-Jährige in der Osterwoche (20.-28. März) die Gemelli-Klinik in Rom verlassen könne, sagte Vatikansprecher Joaqu¢n Navarro-Valls am Montag in Rom. Die Genesung nach dem Luftröhrenschnitt am 24. Februar mache weiter Fortschritte. Allerdings rieten ihm die Arzte, seine Stimme zu schonen und weiterhin nur wenig zu reden.

"Der Allgemeinzustand des Heiligen Vaters verbessert sich weiter, was es ihm ermöglicht, lange Phasen des Tages im Sessel zu sitzen", heißt es in der offiziellen Vatikanerklärung. Elf Tage nach der Operationen hätten sich keine Komplikationen eingestellt. Dank der täglichen Stimm- und Atemübungen "gibt es auch beim Sprechen weiterhin Fortschritte", hieß es.

Das Oberhaupt der Katholiken trägt seit der Operation eine Kanüle im Hals, die ihm das Atmen erleichtet. Er war am 24. Februar wegen erneuter akuter Atemprobleme im Zusammenhang mit einer Grippeerkrankung zum zweiten Mal innerhalb eines Monats ins Krankenhaus gekommen. Noch am selben Abend wurde er operiert. Seine Probleme wurden durch die Parkinson-Krankheit, an der der Papst seit vielen Jahren leidet, erheblich verschärft.

Wie gut der Papst künftig wieder sprechen kann, ist weiterhin unklar. Bereits in den vergangenen Tagen gab es Spekulationen, ob er etwa in der Lage sein wird, am Ostersonntag den Segen Urbi et Orbi (Der Stadt und dem Erdkreis) zu sprechen. Allerdings ist die lateinische Segensformel sehr kurz, heißt es im Vatikan. Ärzte fürchten, dass sich der Papst bei seiner Rückkehr in den Vatikan bald wieder überanstrengen könnte.

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