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Raubtier-Angriff im Safaripark: Deutscher Schüler von Gepard in Kopf gebissen

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Ein Gepard hat einen 17-Jährigen in einem Safaripark in den Niederlanden angegriffen. Der Jugendliche ignorierte offenbar Warnungen.

Beekse Bergen – Ein Schüler (17) aus Deutschland ist in einem niederländischen Tierpark von einem Gepard gebissen worden. Der Jugendliche sei dabei leicht verletzt worden, teilte der Safaripark Beekse Bergen am Montagabend der Nachrichtenagentur ANP mit.

Deutscher Schüler (17) von Gepard gebissen – Weg trotz Warnung verlassen

Gepard (Acinonyx jubatus) in Namibia (Archivfoto).
Gepard (Acinonyx jubatus) in Namibia (Archivfoto). © imago

Der Jugendliche hatte dem Bericht zufolge mit zwei Mitschülern den Safaripark in der Nähe von Tilburg (Niederlande) besucht und den Weg für Fußgänger trotz Warnungen verlassen – dabei waren die Jungen in das Gehege der Raubtiere geraten. Ein Gepard habe den Jungen in Arm und Kopf gebissen. Nach ambulanter Behandlung im Krankenhaus konnte er wieder entlassen werden. Die zwei Freunde wurden nicht verletzt.

Jugendliche landen im Raubtier-Gehege und laufen in Panik weg

Nach Darstellung eines Sprechers des Safariparks waren die drei Jungen auf einem Weg gelaufen, der nur für Besucher mit Auto bestimmt ist. Warnschilder am Straßenrand hätten sie ignoriert. Als sie feststellten, dass sie im Gehege der Raubtiere gelandet waren, seien sie in Panik weggerannt. Dennoch konnte eine der Raubkatzen einen Jungen ergreifen. Besucher in einem Auto riefen den Angaben zufolge um Hilfe. Eine Tierpflegerin habe die Schüler schließlich in Sicherheit gebracht. Der Tierpark überprüft nun nach eigenen Angaben alle Sicherheitsmaßnahmen.

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