Gequälter Sittich - Tierschützer setzen Belohnung aus

Flöha/Gerlingen - Ein gequälter Nymphensittich in Sachsen wird zum Fall für Tierschützer: Mit einer Methode, die man sonst nur bei der Fahndung nach Schwerverbrechern kennt, soll der Täter gefasst werden.

Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, setzte die Organisation Peta am Mittwoch eine Belohnung in Höhe von 500 Euro aus. Der Sittich war in einen Fahrkartenautomaten in Flöha gezwängt worden.

"Ein Tier auszusetzen und in einen mit Bier gefüllten Geldrückgabeschacht zu sperren, ist schlimme Tierquälerei", erklärte eine Peta-Sprecherin. Es bestehe die Gefahr, dass der oder die Täter auch vor Gewalt an Menschen nicht zurückschreckten. Zugleich forderte die Organisation, den Verkauf von Tieren im Zoohandel zu verbieten.

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Ein Mann hatte den Vogel am Samstag in der Unterführung des Bahnhofs von Flöha entdeckt, als er eine Fahrkarte kaufen wollte. Der 15 Zentimeter große Sittich steckte im Geldrückgabeschacht. Seine Rettung verdankt der Vogel einem Feuerwehrmann.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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