Urteil: Hundewelpen töten ist keine Kunst

Berlin - Mit Trauermusik, Meditation und Gong sollten in Berlin zwei Hundewelpen mit einem Kabelbinder getötet werden. Das Verwaltungsgericht verbot die provozierende Kunstaktion jetzt.

Die für Montag geplante Veranstaltung im Spandauer Volkstheater falle nicht unter die Kunstfreiheit, teilte das Gericht am Freitag zu dem Eilbeschluss mit. Die grausame Tötung der Hundewelpen sei auch nicht als Protest zulässig (Beschluss der 24. Kammer vom 24. April 2011, VG 24 L 113.12).

Unter dem Motto „Der Tod als Metamorphose“ wollte die Antragstellerin laut Gericht darauf hinweisen, dass ausgediente Schlittenhunde in Alaska und leistungsschwache Jagdhunde in Spanien auf gleiche Weise zu Tode stranguliert würden. Sie hatte argumentiert, Verstöße gegen das Tierschutzgesetz seien gerechtfertigt, da das Grundgesetz die Kunstfreiheit garantiere.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Brände in Schweden lodern weiter
Über Schwedens Wäldern liegt weiter dichter Qualm. So dicht, dass die Löschflugzeuge mancherorts nicht abheben können. Trotzdem gibt es erstmals seit Tagen gute …
Brände in Schweden lodern weiter
Kampf gegen Aids: Experten warnen vor dramatischem Scheitern
Dem Kampf gegen HIV und Aids wird nicht mehr so viel Aufmerksamkeit geschenkt wie früher. Experten schlagen aufgrund eines starken Anstieges von Neuinfektionen Alarm.
Kampf gegen Aids: Experten warnen vor dramatischem Scheitern
Schreckliche Tat in Hamburg: 19-Jährige sucht bei Ebay nach Job - und wird vergewaltigt
Einen Albtraum musste eine 19-jährige Hamburgerin erleben, nachdem sie sich auf der Plattform Ebay-Kleinanzeigen für einen Job beworben hatte. Sie wurde …
Schreckliche Tat in Hamburg: 19-Jährige sucht bei Ebay nach Job - und wird vergewaltigt
Nach 19 Jahren Haft in Indonesien: Französischer Drogenschmuggler zurück in Europa 
Weihnachten 1999 war der französische Drogenschmuggler Michael Blanc am Flughafen auf Bali mit 3,8 Kilogramm Haschisch erwischt worden. Erst 19 Jahre später darf er als …
Nach 19 Jahren Haft in Indonesien: Französischer Drogenschmuggler zurück in Europa 

Kommentare