Ein Ferrari 430 Scuderia. (Symbolbild)
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Das war’s erst mal mit Rasen für den 45-Jährigen. Sein Ferrari 430 Scuderia wird einkassiert. (Symbolbild)

Kurioses Urteil

Gericht nimmt Rüpel-Raser Ferrari weg – weil er ihn sowieso nicht braucht

  • Jasmin Pospiech
    vonJasmin Pospiech
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Rasen, was das Zeug hält, und dann auch noch ohne Führerschein: Nun wurde ein Mann dafür vom Amtsgericht Hannover zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt. Doch es kommt noch dicker.

Hannover – Immer wieder hat ein 45-jähriger Mann in der Vergangenheit zu stark aufs Gaspedal getreten: Nun wurde dem notorischen Raser der Prozess am Amtsgericht Hannover gemacht. Er war zum wiederholten Mal zu schnell mit seinem Ferrari* 430 Scuderia (510 PS, 0–100 km/h in 3,6 Sekunden, 320 km/h Spitze) unterwegs. Und das ohne Führerschein, weshalb der Familienvater nun zu einer Freiheitsstrafe von drei Monaten verurteilt worden ist – allerdings auf Bewährung. „Mit Geldstrafen kann man nicht auf Sie einwirken. Deshalb gibt es die Freiheitsstrafe“, erklärte der zuständige Richter.

Noch viel schmerzlicher dürfte für den Schnellfahrer sein, dass auch sein Luxuswagen im Wert von 150.000 Euro (Neupreis: mindestens 207.000 Euro) eingezogen wird. Das Auto ist erst mal futsch, die Fahrerlaubnis war es schon länger. „Das ist verhältnismäßig. Denn das Auto ist ein reiner Luxusgegenstand“, so der Richter. Bedeutet konkret: Die Existenz des Geschäftsmannes ist nicht bedroht, wenn er den Ferrari nicht mehr benutzen kann. Mit der Folge, dass der Sportwagen nun entweder von einem Gerichtsvollzieher verkauft, von Zoll oder Justiz meistbietend versteigert wird. Alles zum ebenso skrupellosen wie führerscheinlosen Raser und dem einkassierten Ferrari lesen Sie bei 24auto.de* *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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