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Die Aufnahme zeigt den stark beschädigten Reaktor 4 des Atomkraftwerks Fukushima.

Geringe radioaktive Spuren in China - Werte in Deutschland sinken

Peking - Nach der Atomkatastrophe in Japan sind geringe radioaktive Spuren auch in Chinas Nordosten entdeckt worden.

Die Luftwerte von Jod 131 in der Provinz Heilongjiang lägen aber "unter einem hunderttausendstel des jährlich zulässigen Grenzwertes" und seien nicht gefährlich, berichtete die chinesische Behörde für die Koordinierung im nuklearen Notfall am Sonntag nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua.

Wegen der minimalen Messwerte gebe es keine Bedrohung der öffentliche Gesundheit, betonte die nationale Gesundheitsbehörde (CDC). Die chinesischen Behörden beobachteten, inwieweit das Reaktorunglück in Fukushima auch China betreffe. Die Regierung in Peking werde die Informationen "zeitnah" veröffentlichen. Nach dem Reaktorunglück hatten schon Gerüchte, dass jodiertes Salz gegen radioaktive Strahlung helfen soll, zu einem Ansturm auf Geschäfte in China geführt, so dass Salz vielerorts nicht mehr zu bekommen war.

In Deutschland ist die Konzentration von radioaktiven Jodpartikeln aus Japan in der Luft wieder leicht gesunken. Messungen an der Station Schauinsland bei Freiburg ergaben nach Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) vom Sonntag einen vorläufigen Wert von 300 Mikrobecquerel je Kubikmeter Luft. Am Samstag waren laut abgeschlossener Auswertung noch 530 Mikrobecquerel nachgewiesen worden. Die Dosis sei so gering, dass es keine gesundheitlichen Bedenken gebe, betonte das BfS.

dpa

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