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Andreas L. verursachte den Absturz der Germanwings-Maschine den bisherigen Ermittlungen zufolge mit Absicht.

Germanwings-Katastrophe

Mischte Andreas L. dem Piloten etwas ins Getränk? 

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Marseille - Andreas L., der Co-Pilot der in den französischen Alpen abgestürzten Germanwings-Maschine, informierte sich einem Bericht zufolge vor dem Unglück über harntreibende Medikamente.

Update: Eine schamlose Betrügerin hat sich als Angehörige eines Absturz-Opfers ausgegeben und sich von der Lufthansa an die Unglücksstelle der abgestürzten Germanwings-Maschine fliegen lassen.

Im Fall der offenbar absichtlich zum Absturz gebrachten Germanwings-Maschine Flug 4U9525 gibt es neue Details. Wie der Express aus Ermittlerkreisen erfahren haben will, soll sich der Co-Pilot Andreas L. über Medikamente mit einer harntreibenden Wirkung informiert haben. Das sei bei der weiteren Untersuchung seines Computers herausgefunden worden.

Offiziell bestätigt hat die Staatsanwaltschaft Düsseldorf die Angaben nicht.

Germanwings-Piloten harntreibendes Mittel ins Getränk gemischt?

Die neuen Erkenntnisse, werfen die Frage auf, ob Andreas L. dem Kapitän möglicherweise ein entsprechendes Medikament in dessen Getränk gemischt hat. Der Pilot war kurz nach dem Start in Barcelona auf die Toilette gegangen und hatte dem Co-Piloten das Kommando übergeben. Dieser versperrte daraufhin die Cockpit-Tür und ließ den Kapitän nicht mehr zurück. Wie die Auswertung des Stimmrekorders und Flugschreibers ergaben, löste der 27-Jährige anschließend absichtlich den Sinkflug aus, was schließlich zum Absturz der Maschine führte.

Erste Auswertungen des Computers, der in Andreas L.'s Wohnung in Düsseldorf sichergestellt wurde, hatten bereits ergeben, dass sich der Co-Pilot kurz vor dem Absturz über die Sicherheit von Cockpittüren und Suizid-Möglichkeiten informiert hatte.

Deutsche Airlines führten als Konsequenz kurz nach der Flugzeug-Katastrophe die Zwei-Personen-Regel ein. Danach müssen immer zwei autorisierte Crewmitglieder im Cockpit sein. Der Deutsche Fliegerarztverband forderte am Dienstag außerdem strengere Untersuchungen für Piloten von Passagierflugzeugen.

Der Germanwings-Airbus war am 24. März auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf in den französischen Alpen mit 150 Menschen an Bord an einer Felswand zerschellt. Alle Insassen kamen bei dem Unglück ums Leben.

Germanwings-Absturz: Einsatzbilder vom Unglücksort

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vh

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