Vier Tage vor Anschlag: Attentäter flog von Düsseldorf nach Manchester

Vier Tage vor Anschlag: Attentäter flog von Düsseldorf nach Manchester
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Trümmer der Germanwings-Maschine, die im März 2015 in den französischen Alpen zerschellt ist. 

Hinterbliebene kämpfen weiter

Germanwings-Absturz: Tragen Ärzte und Fluggesellschaft eine Mitschuld?

Düsseldorf - Anwälte von Hinterbliebenen der Germanwings-Opfer haben neue Anträge an die Staatsanwaltschaft in Düsseldorf gestellt. Sie meinen, dass auch die behandelnden Ärzte des Copiloten eine Mitverantwortung für das Unglück trügen.

Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ unter Berufung auf den Berliner Anwalt Roland Krause. Demnach verlangen die Anwälte neue Ermittlungen wegen des Verdachts auf Nichtanzeige einer geplanten Straftat und fahrlässiger Tötung.

Ärzte und Familie sollen von nichts gewusst haben

Die Germanwings-Maschine war im März 2015 auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf in den französischen Alpen zerschellt. Nach Überzeugung der Ermittler hatte der Copilot die Maschine absichtlich gegen den Berg gesteuert. Alle 150 Insassen starben.

Ein Sprecher der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft erklärte am Samstag, nach Auswertung der Krankenakte und als Ergebnis der teilweise bereits erfolgten Vernehmungen sei festzustellen, dass Ärzte und Familie die Suizidabsichten des Copiloten nicht gekannt hätten. Ein 70-seitiges Schreiben mit „Beweisanregungen“, das noch nicht vollständig geprüft sei, sei eingegangen, bestätigte er. Die Anwälte hätten nicht mitgeteilt, wen sie vertreten.

dpa

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