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Germanwings-Co-Piloten Andreas L. brachte am 24. März einen Airbus zum Absturz.

Spekulationen um hohe Schulden  

Germanwings-Pilot: Insolvenzverfahren eröffnet

Montabaur - Gegen den Germanwings-Co-Piloten Andreas L., der vor fast vier Monaten einen Airbus zum Absturz brachte und dabei 149 Menschen in den Tod riss, hat die Staatsanwaltschaft ein Insolvenz-Verfahren eröffnet.

Wie bild.de berichtet, ist das Verfahren am Amtsgericht Montabaur in Rheinland-Pfalz, wo L. zuletzt wohnte, eröffnet worden. Vier Monate nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen, den der Co-Pilot absichtlich herbeigeführt hatte, geht es in dem Insolvenzverfahren jetzt um dessen Nachlass.

Spekuliert wird, ob L. seinen Angehörigen womöglich Schulden in größerem Umfang hinterlassen hat. Unklar ist auch, ob die Kosten der Pilotenausbildung (rund 70.000 Euro) schon vollständig bezahlt waren.

L.s Eltern haben das Erbe ausgeschlagen. Nun hat Dr. Peter Theile aus Limburg, der Insolvenzverwalter des mit 27 Jahren verstorbenen Co-Piloten, den Antrag gestellt und das Nachlass-Insolvenzverfahren wurde eröffnet, wie bild.de berichtet. 

Solch ein Verfahren wird normalerweise angestrebt, um den Nachlass des Verstorbenen von dem Vermögen der Erben abzutrennen. Für Nachkommen soll dabei erreicht werden, dass sie keine Schulden oder Forderungen übernehmen müssen, die gegen den Verstorbenen bestehen. Auch vor möglichen Schadensersatzansprüche etwa von Hinterbliebenen der Germanwings-Katastrophe vom 24. März wären die Erben von L. damit geschützt.

js

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