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Der kleine "Frei" hat sich bereits mit einem silbernen Händeabdruck verewigt. Jetzt folgt seine Schwester mit einem Fußabdruck.

Frei und Berg

Geschwisterpaar verewigt sich in Stadtbuch

Freiberg - Zwei junge Chinesen haben für immer ihre Spuren in Freiberg hinterlassen. Die Geschwister namens Frei und Berg sind seit Donnerstag im „Silbernen Buch“ der Stadt vereint.

Ihre Eltern hatten sich einst an der Freiberger Bergakademie kennengelernt und mit der Namensgebung eine Liebeserklärung an die Geburtsstadt ihrer Kinder verbunden. Nach Frei verewigte sich seine gut drei Monate alte Schwester Berg in dem Ehrenbuch - mit einem Fußabdruck.

Dabei wurde ihr linker Fuß zunächst auf ein Stempelkissen mit silberner Farbe und anschließend auf eine Seite des Ehrenbuches gedrückt. Die kleine Berg - mit komplettem Namen Berg Beige Elisabeth Yang - nahm die Prozedur gelassen hin. Neben Eltern, Paten und Vertretern der Stadt war auch der 2012 geborene Bruder Frei Zeuge. Von ihm gibt es schon einen Handabdruck.

Daheim in China hätten sich die Eltern vermutlich nie getroffen, denn die Herkunftsorte der Wirtschaftsmathematikerin Huixian Yang und des Geotechnikers Hong Shen liegen vier Flugstunden voneinander entfernt. „Freiberg macht's möglich“, sagte Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm (parteilos). Vater Shen arbeitet inzwischen in einem Freiberger Ingenieurbüro, die Mutter kümmert sich derzeit um die Kinder und gibt Chinesisch-Unterricht an einem Gymnasium in Freiberg.

Im „Silbernen Buch“ der Stadt Freiberg werden besondere Ereignisse und Geschichten von Menschen vermerkt. Freiberg war einst mit Silberbergbau zu Reichtum gelangt. Offiziell gibt es auch noch ein „Goldenes Buch“ für prominente Gäste.

dpa

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