Geständnis im Babymord-Prozess

Bielefeld - Kurz vor den Plädoyers im Bielefelder Babymord-Prozess hat der Angeklagte am Donnerstag die Vorwürfe weitgehend eingeräumt. Seine grausame Version der Tat:

Er habe in der Tatnacht im Februar Schnaps getrunken und dann die vier Monate alte Tochter seiner Freundin gefüttert und umgezogen. Dabei sei es über ihn gekommen und er habe Amy missbraucht.

Später habe sie geschrien, sich erbrochen und sich dann nicht mehr geregt. Er habe Wiederbelebung versucht und den Notarzt gerufen. Doch das Baby sei nicht mehr zu retten gewesen. Die Anklage wirft dem 25-Jährigen aus dem westfälischem Herford vor, Amy getötet zu haben, um die Tat zu vertuschen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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