+
Die Menschen an der US-Ostküste durchlebten schon viele schwere Schneestürme - und bevorraten sich. Foto: Chris Melzer/Archiv

Gewaltiger Schneesturm bedroht New York und Neu-England

New York (dpa) - Auf New York und weite Teile der Ostküste der USA kommt einer der schwersten Schneestürme ihrer Geschichte zu. Bis zu 50 Millionen Menschen könnten nach Schätzungen von US-Medien betroffen sein.

"Das könnte ein Sturm sein, wie wir ihn noch nie gesehen haben", warnte Bürgermeister Bill de Blasio am Sonntag. New York habe viele schwere Schneestürme erlebt, "aber seien Sie auf Schlimmeres gefasst". Am Montag müsse im Verkehr mit langen Verspätungen gerechnet werden. Meteorologen erwarten bis zu 60 Zentimeter Neuschnee.

Die Warnung vor diesem Monstersturm gilt nicht nur für New York, sondern für die gesamte nördliche Hälfte der US-Ostküste, bis hoch nach Kanada. Fluggäste müssen sich darauf gefasst machen, dass viele Verbindungen gestrichen werden.

In Neu-England könnten sogar bis zu 90 Zentimeter Neuschnee fallen. Zudem erwarten Meteorologen starke Winde von bis zu 80 Stundenkilometern, streckenweise könnten sie sogar Hurrikanstärke annehmen.

Auch der Bundesstaat Pennsylvania wird laut Meteorologen von der Unwetterfront betroffen sein. Die Schneefälle werden bereits im Laufe des Montags über die Ostküste hereinbrechen, die schwersten Niederschläge werden aber erst in der Nacht zum Dienstag (Ortszeit) erwartet.

Der "Nor'easter", wie die aus dem Nordosten heranbrausenden eisigen Stürme genannt werden, sind zwar nicht ungewöhnlich im Winter, dennoch sorgen sie in den Metropolen wie New York und Boston immer wieder für Verkehrschaos.

Schneestürme verursachen in den USA auch regelmäßig massive Stromausfälle, weil die anfälligen Stromleitungen über der Erde verlaufen. Oftmals müssen Hunderttausende Menschen ohne Elektrizität klarkommen. Während es im letzten Winter gleich mehrere solcher Stürme gab, war dieser Winter bislang eher mild.

National Weather Service zum Sturm

Video von de Blasios Pressekonferenz

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Experten: Beben in Nordkorea war natürlichen Ursprungs
Das Land Nordkorea wurde zum wiederholten Male von einem Erdbeben erschüttert. Entgegen erster Vermutungen handelt es um ein Erdbeben natürlichen Ursprungs.
Experten: Beben in Nordkorea war natürlichen Ursprungs
Toter Säugling in Müllsack in Park entdeckt
In einem Park in der Nähe von Dülmen (Coesfeld) ist ein toter Säugling gefunden worden.
Toter Säugling in Müllsack in Park entdeckt
Enorme „Maria“-Schäden in Puerto Rico - Sorge um Staudamm
Hurrikan „Maria“ hat Puerto Rico heftig getroffen: die Opferzahl steigt, der Strom ist ausgefallen, tausende Menschen sind obdachlos geworden. Der Wiederaufbau wird ein …
Enorme „Maria“-Schäden in Puerto Rico - Sorge um Staudamm
Erde bebt wieder in Mexiko - Todeszahl steigt auf über 300
Die Rettungskräfte suchen in Trümmerbergen noch nach Überlebenden des letzten Erdbebens vom 19. September, da wird Mexiko erneut von Erdstößen erschüttert. Das Zentrum …
Erde bebt wieder in Mexiko - Todeszahl steigt auf über 300

Kommentare