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Gießen: 3500 Kleidungsstücke hat die Polizei aus dem Laderaum eines Sprinters geholt.

Auf der Autobahn

Polizei stoppt Sprinter - und findet 3500 Gründe für Ermittlungen

Zivis der Autobahnpolizei haben einen Sprinter nahe Gießen angehalten. Beim Öffnen der Ladefläche staunten die Beamten nicht schlecht.

Gießen - Die Autobahnpolizei Mittelhessen kontrollierte auf der Autobahn 45 in der Nähe von Gießen einen Sprinter. Die Beamten fanden 3500 Gründe für Ermittlungen. extratipp.com* berichtet über den Vorfall.

Polizei stoppt Sprinter nahe Gießen - und findet 3500 Gründe für Ermittlungen

Wie erst jetzt bekannt wurde, stoppten bereits Ende Februar Zivilbeamte in der Nähe von Gießen den Wagen eines Paketdiensts. Wider Erwarten, wie die Polizei Mittelhessen in ihrer Pressemeldung schreibt, lagen die Pakete beim Öffnen der Ladefläche nicht wild verstreut im Sprinter. 33 Pappkisten waren fein säuberlich auf der Ladefläche des Wagens gestapelt. Nicht die einzige Auffälligkeit. Die Pakete waren allesamt ohne Empfänger oder Absender auszuliefern. So öffnete die Autobahnpolizei einige der Kartons und fand - 3500 Gründe für Ermittlungen.

Gucci, Versace, Lacoste: Der Sprinter hatte nur Kleidung exklusiver Modelabels geladen. Rund 3500 Stücke teurer Topmarken fanden die Ermittler. Der 32-jährige Zusteller sollte sie nach eigenen Angaben aus dem Ruhrgebiet nach Hessen liefern. Allerdings komplett ohne Lieferschein oder Empfängeradresse. Der Mann hielt sich mit weiteren Angaben bedeckt und konnte oder wollte den Gießener Beamten gegenüber keine Aussagen machen.

Polizei stoppt Sprinter nahe Gießen: Original oder Fälschungen?

Ein Teil der Kleidung, die die Polizei in einem Sprinter in der Nähe von Gießen sichergestellt hat.

Ob es sich bei den Kleidungsstücken um Originale oder Fälschungen handelt, konnte die Polizei Gießen noch nicht mitteilen. Mithilfe des Zolls werden die Artikel gerade untersucht. Modeliebhaber dürfen sich freuen: Sollte es sich um Originale handeln, werden diese wohl versteigert. Ist das Gegenteil der Fall, wird die Kleidung vernichtet. Gegen den Fahrer sowie den Besitzer des Sprinters wurden währenddessen Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Vorwürfe: Hehlerei, Diebstahl und Verstöße gegen das Markengesetz.

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