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Für die Herstellung von Gegengift müssen Trichternetzspinnen gemolken werden.

Alarm in der australischen Metropole

Giftspinnen-Invasion in Sydney

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Sydney - Die Bewohner der australischen Metropole Sydney werden zur Zeit von einer Invasion hochgiftiger Trichternetzspinnen heimgesucht.

Heftige Unwetter haben Australien in den vergangenen Wochen wieder schwere Regenfälle und stürmisches Wetter beschert. Dabei ist der Osten des Landes besonders betroffen. Das sorgt aber nicht nur für Überschwemmungen und Stromausfälle, sondern beschert vor allem dem Bundesstaat New South Wales noch ein ganz anderes Problem: Spinnen - genauer gesagt hochgiftige Trichternetzspinnen. Die flüchten gerade haufenweise vor den Unwettern, die ihre Netze zerstören. Besonders problematisch: Die giftigen Achtbeiner treibt es dabei ausgerechnet in die Häuser der dicht besiedelten Großstadt Sydney.

Wie Stacey Denovan, Angestellte im Australian Reptile Park in Somersby dem australischen "Daily Telegraph" berichtet, wurden schon 20 Exemplare in den vergangenen Wochen eingefangen. "Doppelt so viele wie sonst um diese Jahreszeit", so sie Spinnenexpertin. Vor allem die männlichen Exemplare, die sechs mal giftiger sind als die Weibchen, suchen sich laut Denovan dunkle Verstecke, wie Waschküchen oder Garagen.

Die Trichternetzspinne (Atrax robustus) zählt neben der Rotrückenspinne zu den giftigsten Achtbeinern Australiens. Die Einwohner wurden deshalb zu besonderer Vorsicht aufgerufen. Wer ein Exemplar entdeckt, solle sich außerdem an bestimmte Einrichtungen wenden, da für die Herstellung von Gegengift lebende Exemplare gemolken werden müssten.

vh

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