+
Der britische Pharmakonzern Glaxo-Smith-Kline hat die erste Charge eines neu entwickelten Ebola-Impfstoffes nach Liberia verschickt. Foto: Arno Burgi/Archiv

Glaxo-Smith-Kline liefert erste Ebola-Impfstoffe für Großtest

London (dpa) – Der britische Pharmakonzern Glaxo-Smith-Kline hat die erste Charge eines neu entwickelten Ebola-Impfstoffes nach Liberia verschickt. Die 300 Dosen sollten noch am Freitag eintreffen.

In den nächsten Wochen soll in West-Afrika ein Feldversuch mit 30 000 Menschen starten, wovon sich 10 000 mit der Substanz impfen lassen - ein sogenannter Phase-III-Test. Bisher habe es nur Phase-I-Versuche mit 200 Freiwilligen in Großbritannien, den USA, der Schweiz und in Mali gegeben.

"Die ersten Daten von diesen Versuchen zeigen, dass der Impfstoff ein akzeptables Sicherheitsprofil hat, auch unter Berücksichtigung der westafrikanischen Bevölkerung und der unterschiedlichen getesteten Dosen", teilte der Konzern am Freitag mit. Der Impfstoff nutzt einen Erkältungsvirus von Schimpansen als Träger für ungefährliche Teile des Ebola-Erregers, wie er in Zaire vorkam und der verantwortlich für den gegenwärtigen Ausbruch von Ebola ist.

Mitteilung GSK

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Currywurst bleibt Nummer Eins in der Kantine
Currywurst mit Pommes sind in Deutschlands Kantinen weiter hoch im Kurs. Aber die Unternehmen achten auch zunehmend auf gesunde Ernährung ihrer Mitarbeiter.
Currywurst bleibt Nummer Eins in der Kantine
Rabiater Rentner rammt Rettungswagen im Einsatz
Weil er sich über einen auf der Straße stehenden Rettungswagen im Einsatz ärgerte, hat sich ein rabiater 86-jähriger Autofahrer in Schleswig-Holstein mit seinem Wagen …
Rabiater Rentner rammt Rettungswagen im Einsatz
Qualität der Badegewässer in Deutschland bleibt hoch
Etwa 2300 Badestellen in der Bundesrepublik listet der neue Bericht zur Qualität der europäischen Badegewässer auf. Lediglich fünf davon bekommen die Beurteilung …
Qualität der Badegewässer in Deutschland bleibt hoch
Zum Islam konvertierter Ex-Neonazi tötet zwei Mitbewohner
Weil sie angeblich keinen Respekt gegenüber seiner Religion gezeigt haben, mussten zwei Menschen sterben. Die Ermittler verhafteten neben dem Mörder noch eine Person.
Zum Islam konvertierter Ex-Neonazi tötet zwei Mitbewohner

Kommentare